Öl – Woher kommt es?

 


Seine Entscheidung basiere auf den möglichen Gefahren für die Gesundheit der Bevölkerung, erklärte der demokratische Gouverneur am Mittwoch. Die grundsätzlichen Hürden liegen in einer gewichtsintensiven Abschirmung der Passagiere vor Neutronen- und Gammastrahlen, der Risiken bei Verkehrsunfällen, hohen Baukosten und der üblicherweise sehr geringen Nutzung der Motoren von ca.

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Ich stimme einer elektronischen Speicherung und Verarbeitung meiner eingegebenen Daten zur Beantwortung meiner Anfrage zu. Die Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft per E-Mail an office boerse-express. Toronto, Ontario und Calgary, Alberta - Juli - Blox Labs Inc. Internationale Öl- und Gasverträge - ob es sich nun um die Produktionsaufteilung bei technischen Dienstleistungen oder in anderen Bereichen handelt - erfordern typischerweise ein transparentes und wettbewerbsorientiertes Ausschreibungsverfahren für die Beschaffung von Werkstoffen, Maschinen und Dienstleistungen.

Ohne ein solches Verfahren sind internationale Ölfirmen nicht in der Lage, ihre Kosten zu decken bzw. Dieses System wäre transparent und könnte von der ausstellenden Organisation und ihren Partnern geprüft werden. Der umsichtige Einsatz von Blockchain und dezentralen Anwendungen bietet eine mögliche Lösung für die Herausforderungen, mit denen Regierungen und Partner im Rahmen der Beschaffung solcher Dienstleistungen, Werkstoffe und Maschinen sowie bei Aufforderungen zur Angebotsabgabe, Leistungsausschreibungen und anderen Nebenprodukten und Inputs für den täglichen Betrieb konfrontiert sind.

Viele der derzeit in der Branche angewendeten Verfahren sind veraltet und könnten von den neuen Trends in der Blockchain-Technologie enorm profitieren. Es wird letztendlich für nahtlosere Abläufe in der Versorgungskette sorgen und die Effizienz in einer Branche steigern, die nach wie vor weitgehend auf manuelle Prozesse angewiesen ist.

Die Entwicklung eines Beschaffungsmoduls wird ein essentieller Teil in diesem Gesamtpuzzle sein. Das Unternehmen bietet zurzeit Blockchain-Lösungen für das Lieferkettenmanagement und die -verbesserung sowie für andere Bereiche.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Informationen im Sinne der kanadischen Wertpapiergesetze, die sich auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens beziehen. Zukunftsgerichtete Informationen basieren auf bestimmten wichtigen Erwartungen und Annahmen der Unternehmensführung, wozu auch die zukünftigen Pläne für die Entwicklung von Technologien durch das Unternehmen zählen.

Obwohl das Unternehmen der Ansicht ist, dass die Erwartungen und Annahmen, auf denen solche zukunftsgerichteten Informationen beruhen, angemessen sind, darf solchen zukunftsgerichteten Informationen nicht vorbehaltslos vertraut werden, da das Unternehmen nicht gewährleisten kann, dass sich diese als richtig erweisen werden.

Die zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Pressemeldung gelten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemeldung. Die Ausgangssprache in der Regel Englisch , in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Der Effekt betrifft sowohl die Produzenten als auch die Verbraucher, nur in umgekehrter Richtung.

Eine weitere Ursache ist, dass Öl und auf dem Ölpreis basierende Energieträger von von sehr vielen Menschen konsumiert werden und indirekt in sehr vielen Produkten enthalten sind. So verwenden etwa viele Menschen Öl oder ölpreisbasiertes Gas zum Heizen oder zur Fortbewegung, und in vielen Produkten und Dienstleistungen steckt der Ölpreis indirekt, entweder weil beim Herstellungsprozess des Produktes oder der Erbringung der Dienstleistung Öl oder ölpreisbasierte Energie eingesetzt wurde, oder weil die Produkte beim Transport von ölbetriebenen Verkehrsmitteln befördert werden.

Dieser Effekt durchdringt mehr oder weniger die ganze Wirtschaft, kann bei einem Anstieg des Ölpreises eine durch klamme Kassen bedingte Rezession oder bei einem Sinken eine konsumgetriebene wirtschaftliche Belebung in Ölverbraucherländern auslösen und über steigende oder sinkende Steuereinnahmen wirkt sich der Ölpreis letztlich auch noch auf die Staatskassen aus. Bei ölexportierenden Staaten wirken die Effekte natürlich in umgekehrter Richtung.

Zwar gibt es beim Erdöl unterschiedliche Sorten und Qualitäten, etwa Brent, WTI oder Ural, aber insgesamt ist Erdöl ein Produkt, für das sich Preise international gut vergleichen lassen und das sich gut transportieren lässt. Unterschiedliche Sorten, bessere und schlechtere Qualitäten werden praktisch dadurch in das Bezugssystem des Börsenpreises einbezogen, dass sie mit einem Abschlag oder Aufschlag gegenüber einem Börsenpreis gehandelt werden.

Die Nachfrage nach Erdöl ist vom Angebot und Preis kurz- und mittelfristig nahezu unabhängig und steigt weltweit seit Jahrzehnten beinahe kontinuierlich. Bei hohen Marktpreisen kommt es zu verstärkten Investitionen, die sich wegen der Aufzuchtzeit Editor: Infolgedessen kommt es zur Reduzierung der Produktion, die sich ebenfalls erst zeitverzögert auswirkt — und dann wiederum zu einem relativen Überschuss der Nachfrage Angebotslücke und dadurch steigenden Preisen führt.

Übertragen auf das Erdöl bedeutet das: Gegenwärtig steigt die Nachfrage nach Erdöl insbesondere aufgrund von einem durch Wirtschaftswachstum in Asien getriebenen steigendem Erdölverbrauch. Das hat die Nachfrage und die Preise für Erdöl in den letzten Jahren nach oben getrieben. Durch Investitionen in diese teuren Techniken der Erdölgewinnung wurde das Öl-Angebot schneller ausgeweitet als die Öl-Nachfrage stieg. Jetzt übersteigt das Angebot die Nachfrage und infolgedessen sinken die Preise.

Für die Zukunft ist zu erwarten, dass Angebotskapazitäten gesenkt werden oder der Ausbau von Angebotskapazitäten abnimmt, solange bis irgendwann die Nachfrage das Angebot wieder übertrifft und die Preise dadurch wieder steigen. Soviel sei zum grundsätzlichen Mechanismus der Bildung des häufig schwankenden Ölpreises gesagt. Nun gibt es dabei noch eine Feinheit, die durchaus erwähnenswert ist. Dass neben der Ausweitung unkonventioneller Ölförderung eine solche Absicht zur ökonomischen Kriegsführung eine Ursache für die gegenwärtige Ölpreissenkung sei, wurde in den letzten Wochen wiederholt gestreut, und zwar wird da konkret behauptet , Saudi Arabien habe die Ölförderung ausgeweitet und drücke den Ölpreis, um so den ölexportierenden Staaten Russland und Iran zu schaden.

Eine solche Form der wirtschaftlichen Kriegsführung wurde schon einmal erfolgreich praktiziert: Es mag auch sein, dass Saudi Arabien nicht mehr fördert als mit der OPEC vereinbart, und wenn doch, dann mag es dafür auch andere Gründe geben, etwa den , dass Saudi Arabien unkonventionelle Förderer aus dem Markt drängen will.

Praktisch spielt das keine Rolle. Die OPEC ist aufgrund ihres im Laufe der Jahre geschrumpften Marktanteils ihrer Mitglieder und der geopolitischen Spannungen ihrer Mitglieder ohnehin schon lange weitgehend handlungsunfähig.

Was praktisch eine Rolle spielt, ist, dass der Ölpreis gefallen ist, anzunehmen ist , dass er nun eine Weile auf dem Niveau bleibt oder sogar noch weiter fällt und dass das vermutlich globalwirtschaftliche Auswirkungen und Verschiebungen im geopolitischen Machtgefüge zur Folge haben wird.

Die Abschätzung dessen, welche Auswirkung das Sinken des Ölpreises genau haben wird, ist jedoch alles andere als einfach. In der Abschätzung stecken so viele der Öffentlichkeit unbekannte oder öffentlich nicht nachprüfbare Informationen, angefangen von Fördermengen über Grenzkosten der Förderung, Finanzierungszusagen und -verpflichtungen, langfristigen Ölverträge zu vorab bestimmten Festpreisen, Hebe- und Teilungsverträgen mit Ölmultis bis hin zur konkreten Risikogestaltung in Konsortialverträgen, und unvorhersehbare Ereignisse in der Zukunft, wie etwa das Verhalten von Politikern und öffentlicher Meinung oder die Unterstützung von Partnern im Rahmen von politischen Bündnissen, dass kaum mehr als ein Gedankenspiel möglich ist, wohin der Preiskrieg beim Öl führen wird.

Soviel lässt sich immerhin feststellen: Das ist etwa die Summe, um die es in diesem Ölpreiskrieg geht. Dazu kommen noch etliche weitere Milliarden dadurch, dass auch der Gaspreis teilweise basierend auf dem Ölpreis abgerechnet wird. Die einfachste Methode, Kandidaten für Gewinner und Verlierer bei Ölpreisänderungen zu finden, ist sich anzuschauen, wer wieviel Öl ex- und importiert. Die Zahlen beziehen sich zwar auf das Jahr , aber die Änderungen seitdem sind, bis auf wenige Ausnahmen, eher marginal.

In der Spitze lassen sich die Daten der eia so interpretieren: Sowohl Saudi Arabien als auch China gelten jedoch als ausgesprochen gutbetucht, sodass die geopolitischen Effekte dieser Finanzkraftverschiebungen eher weniger ins Gewicht fallen. Hinzu kommen weitere wesentliche ölexportierende Staaten, denen durch niedrigere Ölpreise Einnahmen entgehen. Die Analyse dessen, welches geopolitische Lager von den niedrigeren Ölpreisen profitiert und welchem die niedrigeren Preise schaden, fällt aber auch bei dieser erweiterten Betrachtung alles andere als eindeutig aus.

Zunächst mal zu den Gewinnern: Doch bei den USA gibt es, um vom Ölpreisrückgang wirklich profitieren zu können, ein politisches Problem, aber dazu später mehr. Zunächst soll es nun weitergehen mit den eindeutigen Verlierern des Ölpreisrückganges. Den Iran wird ein Ölpreisrückgang vermutlich auch kaum treffen. Durch die US-geführten Sanktionen ist der iranische Ölexport den Zahlen der eia zufolge ohnehin schon bis auf einen kümmerlichen Rest von kaum einer Mio bpd zusammengebrochen.

Dass der Iran dabei nicht zusammengebrochen ist, ist einerseits guten Beziehungen Irans zu China zu verdanken, das sich am Boykott des Iran nicht beteiligte, und andererseits einer über viele Jahre von Iran verfolgten Strategie zum Aufbau einer Industrie auch jenseits des Öls. Diese Bemühungen waren durchaus erfolgreich. Iran ist in den letzten Jahren stückchenweise zu einem Industriestaat geworden, der einerseits vieles selbst kann und deshalb vergleichsweise wenig importieren muss und andererseits auch andere Güter als Öl und Gas exportiert, etwa Strom, petrochemische Erzeugnisse und sogar einige Automobile.

Mit dem Ölexport erzielt der Iran, selbst wenn er Dollar pro Fass bekommt, monatlich gerade mal drei Milliarden Dollar. Aufgrund der Verschiebung der Nuklearverhandlungen erhält der Iran hingegen Mio Dollar monatlich aus seinen eingefrorenen Guthaben. Netto kommt da also für den Iran sehr wenig an zusätzlicher Belastung heraus, wenn überhaupt, denn schon ein, in Bezug auf die iranischen Förderkapazitäten, eher kleiner Anstieg der exportierten Ölmenge macht den Preisverfall mehr als wett.

Der Ölpreisrückgang nimmt dem Iran zwar einige Chancen, im Zuge der Aufhebung der internationalen Isolierung seine Wirtschaft mit der Ausweitung der Ölexporte zu boosten, aber es ist aufgrund der fortschreitenden Entwicklung des Iran absehbar, dass der Iran und sein politisches System sogar einen völligen Zusammenbruch seiner Öl- und Gasexporte durchstehen würde.

Politisch und wirtschaftlich schwieriger zu bewältigen dürfte der Ölpreisrückgang für Russland sein. Hinzu kommen noch einige Dutzend Milliarden Dollar Erlösaminderungen dadurch, dass der Verkaufspreis für russisches Gas auf dem internationalen Markt häufig an den Preis von Erdöl gekoppelt ist, dadurch, dass die Ukraine neuerdings aufgrund der politischen Krise wenig russiches Erdgas kauft und dadurch, dass die EU und die USA Sanktionen gegen den russischen Energie- und Finanzsektor verhängt haben, die darauf abzielen, durch Technologie-Embargo die Rentabilität zu drücken.

Der russische Staatshaushalt speist sich dabei zu wesentlichen Teilen aus den Profiten des russischen Öl- und Gasexports. Das ist bei Preisrückgängen ein Problem. Das Haushalsproblem wird dadurch verschärft, dass von den Erlösen, die mit dem Öl- und Gasexport erzielt werden, vor dem Einsatz von Profiten für den Haushalt natürlich die Kosten abgezogen werden müssen, und einige der Förderungskosten auch in Form von Importen auf den Devisenhaushalt niederschlagen, und wird gleichfalls etwas gemildert dadurch, dass bei russischen Öl- und Gasprojekten häufig westliche Firmen miteingebunden wurden, die bei schmelzendem Profit eben auch nicht mehr soviel Profit aus ihrem Anteil an Projekten in Russland rausholen können.

Trotzdem der ausländischen Beteiligungen bleibt ein erhbliches Problem für Russland bestehen. Russland hat zwar mit bis Milliarden US-Dollar erhebliche finanzielle Rücklagen, doch bei sollten niedrigere Preise über Jahre anhalten, könnten diese Rücklagen bei Erlösminderungen von Mrd Dollar oder mehr pro Jahr innerhalb weniger Jahre aufgebraucht sein, wenn Russland den Staatshaushalt und die Wirtschaft in bisheriger Weise fortführte.

Das Haushalts- und Devisenproblem geht Russland bisher in einer grundsätzlich richtigen Art und Weise an. Die Abwertung des Rubels unterstützt die heimische Agrar- und Industrieproduktion, die Russland im Gegensatz zu einigen anderen erdölexportierenden Staaten hat, und die Einfuhrverbote für Lebensmittel aus der EU unterstützen sie zusätzlich.

Der Weg ist richtig. Sollten die Ölpreise weiter fallen, möglicherweise wie in den 80ern bis auf ein Niveau unter den russischen Grenzkosten der Ölförderung, so könnte Russland Industrieimporte aus dem Westen nahezu völlig verdrängen und gleichzeitig mehr chinesische Investitionen in die russische Industrie zu absoluten Kaufkursen einwerben.

Russland hat inzwischen anders als in den 80ern jenseits von Öl und Gas inzwischen einiges an international voll konkurrenzfähiger Wirtschaft, etwa Waffenproduktion, Weltraumtechnik und Weizenerzeugung, sowie einiges weitere an Wirtschaft, vom Fahrzeugbau bis zur Agrarwirtschaft, was zumindest als Importersatz für den russischen Binnenmarkt akzeptabel ist, und bei einer weiteren Rubelabwertung möglicherweise auch im internationalen Export erfolgreich sein könnte.

Russland ist gut beraten, sich bei einem extrmem Ölpreisrückgang von China helfen zu lassen und für China ist es vernünftig, seinem strategischen Partner Russland zu helfen, denn sollten der Westen und die GCC-Staaten es wie in den 80er Jahren mit einer extremen Ölpreissenkung und massiven Wirtschaftssanktionen erneut schaffen, Russland zu ruinieren, dann darf China davon ausgehen, selbst die nächste Zielscheibe eines westlichen Wirtschaftskrieges zu werden, und um den zu bestehen, wäre ein starker russischer Partner für China sehr hilfreich.

Russland wirtschaftlich zu helfen, indem zu Tiefstkursen massiv mit Investitionen in Russland eingestiegen wird, kann für China und andere asiatische Staaten dabei in Zeiten, wo der Westen Russland boykottiert, dabei durchaus gleichzeitig auch ein gutes Geschäft sein.

Für Russland ist es deshalb schwer, beliebig lang beliebig niedrige Preise mitzugehen. Wo genau die Preisuntergrenze liegt, ab der die russische Ölförderung nicht mehr rentabel ist, ist natürlich öffentlich nicht bekannt, aber was bekannt ist, ist, dass bevor allerdings Russlands Ölwirtschaft durch niedrige Preise ruiniert werden kann, einige andere Ölproduzenten längst ruiniert sein würden.

Dabei leidet Venezuela ohnehin seit Jahren unter Devisenknappheit, die auf zu hohe Ausgaben bei zu geringen Einnahmen zurückgehen. Gleichzeitig hat es Venezuela bis jetzt kaum geschafft, neben der Ölwirtschaft andere international konkurrenzfähige und exportstarke Wirtschaftszweige aufzubauen, sodass Venezuala einen Wegfall der Öleinnahmen kaum ausgleichen könnte. Was Venezuela demnach zu tun bleibt, ist staatliche Ausgaben zu kürzen , die Landeswährung weiter abzuwerten und gleichzeitig zu hoffen, dass weitere Wirtschaftshilfe aus China kommt, bevor mit der Wirtschaftslage unzufriedene Bevölkerungsteile es — etwa mit Unterstützung durch die USA — schaffen könnten, Venezuela auch politisch zu destabilisieren.

Aber durch niedrige Ölpreise stehen nicht nur Venezuela und, wenn die Preise sehr tief sind und die Niedrigpreisphase lang anhält, möglicherweise auch Russland im Feuer. Riesige Flächen werden seitdem unter anderem in der westkanadischen Provinz Alberta mit sehr hohem Investitionseinsatz umgegraben, um aus dem reichlich vorhandenen Ölsand etwas Öl zu gewinnen. Die Gewinnung von Öl aus Ölsand ist sehr aufwändig und die Kosten dafür liegen deshalb sehr hoch, sowohl was die Investitionskosten als auch was die laufenden Kosten der Produktion betrifft.

Bei einem längeren Ölpreisrückgang ist es deshalb absehbar, dass das der erste Fall ist, wo Heulen und Zähneknirschen ausbricht, und, wenn die kanadische Politik nicht gegensteuert, ein Angebotsrückgang in der Ölproduktion durch Pleiten, Pech und Pannen einsetzt. Theoretisch könnte die kanadische Regierung darauf reagieren, indem sie die Ölgewinnung aus Ölsand subventioniert, etwa indem sie Erdöl so besteuert, dass der Preis für Erdöl in Kanada bei rund US-Dollar oder einem ähnlichen Niveau bleibt und die Ölgewinnung aus Ölsand von der Steuer ausnehmen.

Kanada könnte das finanziell sicherlich stemmen und damit könnten Pleiten in der kanadischen Ölindustrie verhindert werden, aber das käme zu dem Preis eines belasteten kanadischen Staatshaushalts, einer aufgrund höherer Ölpreise schlechter laufenden Wirtschaft oder beidem zusammen. Und angesichts dessen, dass die Ölgewinnung aus Ölsand auch umweltpolitisch umstritten ist, ist es alles andere als sicher, dass die kanadische Regierung eine Subventionierung der kanadischen Ölindustrie politisch durchsetzen könnte.