Aktuelle Berichte - Das ist bisher in diesem Schuljahr passiert

 

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Generalbundesanwalt Range begründet Ermittlungen in der Abhör-Affäre am

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Boycott, Divestment and Sanctions (dt. „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“, abgekürzt BDS) ist eine transnationale politische Kampagne, die Israel wirtschaftlich, kulturell und politisch isolieren will, um ihre beschlossenen Ziele durchzusetzen: Israel müsse die Besetzung und Besiedlung „allen arabischen Landes“ beenden.

BDS-Aufrufe zum Divestment richten sich gegen Unternehmen, Organisationen und Projekte, die auf irgendeine Art in Israel investieren oder ihre Produkte dorthin liefern oder an israelischen Unternehmen beteiligt sind. Die Aufrufe greifen meist plakativ einzelne Firmen oder Projekte an, ohne deren konkrete Rolle für Unrecht an Palästinensern zu definieren, und werden oft auch mit gesellschaftlich anerkannten Zielen wie Umweltschutz begründet.

Erhöht wird jedoch die Bereitschaft anderer Firmen, sich stillschweigend aus Israel zurückzuziehen, um öffentliche Kontroversen zu vermeiden. Zuvor hatten niederländische Abgeordnete in einer Parlamentsdebatte kritisiert, dass Mekarot im Westjordanland nach Wasser bohre und Palästinenser bei der Versorgung diskriminiere. Dieses lief nicht unter israelischer Flagge und transportierte keine israelischen Güter, wurde aber von der israelischen Reederei Zim Integrated Shipping Services ZIM an internationale Vertragspartner vermietet.

Die Aktion bewirkte nur geringe Zeitverluste beim Entladen, aber keine Einkommensverluste für die Eigner. Keine lokale Gewerkschaft stützte die Blockade. Sie warfen ihr vor, ihre Produkte im besetzten Teil des Toten Meeres herzustellen und so von angeblichen Kriegsverbrechen Israels zu profitieren. Die Aktivisten wurden festgenommen und jeweils zur Zahlung von Pfund Schadensersatz für die bei der Aktion angerichteten Sachschäden verurteilt. Sie prozessierten dagegen durch alle Instanzen.

Der britische High Court of Justice verwarf ihre Rechtsmittel, da Ahava keine illegalen Siedlungen unterstütze, in einem schon bestehenden Staat produziere und die Produktaufschrift Dead Sea, Israel kein integraler Bestandteil des Verkaufs sei. Mit Kriegsverbrechen sei die Ladenbesetzung in keinem Fall begründbar. Lasst uns das Recht auf BDS unterstützen! Erst nach entsprechenden Protesten wurden sie wieder von der Liste genommen.

August schrieb die deutsche BDS-Initiative rund gebuchte Künstler an und forderte sie mit der falschen Behauptung, die israelische Regierung nehme direkt Einfluss auf die Ausrichtung des Festivals, dazu auf, ihre Teilnahme abzusagen.

Tatsächlich hatte die israelische Botschaft lediglich Reisekosten von israelischen Musikern bezuschusst. Dem Boykottaufruf folgten arabische Künstler. Genaue Prognosen sind wegen der vielfältigen Aktionen und des ungewissen Kampagnenverlaufs nicht möglich. Etwaigen zeitweisen Rückgängen der Auslandsinvestitionen durch BDS stehen ein hohes Wirtschaftswachstum und Innovationspotential Israels gegenüber, das so trotz fehlender Rohstoffe dauerhaft zu den reicheren Staaten der Welt gehört.

Experten der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik führen dies gerade auch auf anhaltende israelfeindliche Boykotte zurück.

Die auf hohe Wertschöpfung angelegte Exportwirtschaft Israels sei kaum anfällig für Boykottaufrufe der BDS-Bewegung, weil israelische Hightech-Produkte kein israelisches Herkunftslabel hätten, zu verbreitet und gerade bei amerikanischen und europäischen Konsumenten zu beliebt seien. Die Studie stellte auch den umgekehrten Effekt fest, dass israelische Firmen durch den Boykott profitierten, durch Transaktionen mit denen die Sympathie für Israel ausdrückt werden soll.

Nur im Kulturbereich konnten einige Erfolge durch prominente Unterstützer erreicht werden. Zusammenarbeit auf der Basis gegenseitigen Respekts, Austausch und Dialog statt Konfrontation und Diskriminierung seien sowohl erzieherische Pflicht als auch funktional notwendig. Gerade an israelischen Universitäten seien fortschrittliche Sichtweisen für Frieden mit den Palästinensern und zugunsten ihrer Gleichheit verbreitet; wolle man irgendeinen Bereich strafen, dann seien diese Institutionen als letzte zu erwägen.

Die geforderte Rückkehr der Palästinensernachkommen sei völlig unrealistisch und könne allenfalls mit Krieg erreicht werden. Alle ernsthaften palästinensischen Unterhändler strebten daher nur ein begrenztes Rückkehrrecht und angemessene Entschädigungen im Rahmen einer Zweistaatenlösung an.

Juli verbot die Knesset per Gesetz Israelis öffentliche Boykottaufrufe gegen Israel und die besetzten Gebiete, wenn diese wirtschaftliche, kulturelle oder akademische Beziehungen nur wegen einer mittelbaren Verbindung zum Staat Israel bewusst verhindern und damit Schäden verursachen.

Bei Zuwiderhandlung sollte Schadensersatz gefordert werden, [66] NGOs sollte die Gemeinnützigkeit entzogen werden können. Die Autorin Ilana Hammerman hatte im Juni in einer Zeitung zum kulturellen und wirtschaftlichen Boykott aller israelischen Siedlungen in den besetzten Gebieten aufgerufen, sich dabei aber von BDS abgegrenzt. Januar rief Hammerman ihre Mitbürger dazu auf, einen Appell zum Boykott ganz Israels, nicht nur der Siedlungen, an die internationale Staatengemeinschaft zu richten.

Israels Besatzungspolitik missachte Menschenrechte seit Jahrzehnten aus ideologischen Gründen. Das mache internationales Eingreifen notwendig. Ein ökonomischer Boykott könne einer friedlichen Konfliktlösung den Weg bereiten, wenn der Aufruf dazu von friedenswilligen Israelis komme. Davon hänge Israels Existenz ab, die in einer feindlichen Umgebung auf Dauer nicht militärisch zu sichern sei.

Zukünftig will Israel den Vertretern von 20 Nichtregierungsorganisationen wegen der Boykottbewegung die Einreise nach Israel verweigern. Die Bewegung richte sich gezielt gegen Israel und benutze zum Teil antisemitische Stereotype. In ihr sei der Boykott von Waren aus den Siedlungsgebieten und ein Boykott ganz Israels, der Waren und Personen umfasst, zu unterscheiden. Jutta Ditfurth engagiert sich öffentlich gegen BDS. BDS-Aktivisten hätten in der Linken nichts zu suchen.

Die Berliner Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus kritisierte: BDS grenze sich nicht von antisemitischen Akteuren ab. Deren Aktionen seien oft sehr aggressiv und manchmal gewalttätig.

Der Gründungsaufruf von sei als Aufruf zur Beseitigung Israels zu verstehen. Wir unterrichteten auch unsere städtischen Firmen und riefen private Vermieter auf, in der gleichen Weise zu handeln. Man werde daher ein rechtssicheres Raumvergabeverbot prüfen und die Berliner Bezirke auffordern, dabei mitzutun. BDS-Aktivisten stammen meist aus linken Milieus. Weg veröffentlichte einen Aufruf zum Boykott israelischer Waren. Rose und Hilary Rose.

Im Februar untersagte die britische Regierung allen öffentlich geförderten Institutionen bei der Beschaffung eigenmächtige Boykotte einzelner Staaten. Die Unterstützung wuchs in einzelnen Fachbereichen, nicht aber bei Hochschulen insgesamt. So wurden mehrere jüdische Kandidaten für Hochschulämter selektiv nach ihrem Verhältnis zu Israel befragt.

Die Konferenz unterstützte einen damals im Kongress der Vereinigten Staaten diskutierten Gesetzesentwurf, der bestimmte Formen von Israelkritik und Antizionismus in eine erweiterte Definition von Antisemitismus einbeziehen und als Diskriminierung strafbar machen sollte.

Er spricht von einem Völkermord Israels an den Palästinensern und behauptet, viele jüdische Autoren verdeckten diesen mit Schriften zum Holocaust. Er finde kaum Unterstützer, daran festzuhalten garantiere das Scheitern. Der Vergleich Israels mit Südafrika sei irreführend, da globale Investoren Südafrika zu Beginn der Boykotte um schon aufgegeben hätten, während sie gegenwärtig stark in Israel investierten.

BDS-Sprecher müssten die tatsächlichen Umstände realistisch einschätzen, damit ihre Taktiken effektiv seien. Seit befürwortet der jüdische Journalist Peter Beinart auf die jüdischen Siedlungen und deren Produkte begrenzte Boykotte.

Dies solle die Verhandlungsbereitschaft beider Seiten für eine Zweistaatenlösung stärken. Sie ziele auf das Ende des jüdischen Staates und sei unvereinbar mit jedem Zionismus.

Liberale Juden sollen diesen aufgeben und für die Menschenrechte der Palästinenser Partei ergreifen. Diese versuche Israel zu bestrafen und beiden Konfliktparteien die Lösungen für den Konflikt zu diktieren. Faire Kritik an Israel sei jedoch begründet. Israel müsse verteidigt werden, habe ein Existenzrecht, doch die Nöte der Palästinenser dürften nicht ignoriert werden. Januar erklärte die niederländische Regierung, dass sie die BDS-Bewegung ebenso bekämpfen will wie Antisemitismus.

Die nationalen und internationalen Gewerkschaftsleitungen lehnten diese ab. Viele Christen nehmen den Palästinakonflikt seit verstärkt als Ohnmacht der Palästinenser gegenüber militärischer Übermacht Israels wahr und betrachten die BDS-Kampagne daher als Möglichkeit, Unterdrückten zu Gerechtigkeit zu verhelfen.

Dem folgten einige britische und amerikanische Mitgliedskirchen. Sie fragten jedoch auch: Deren Vertreter setzten Zionismus mit Rassismus gleich, deuteten die Sperranlagen als Beweis für Segregation zwischen Juden und Palästinensern und verkennten die reale Situation der arabischen Israelis.

Das Rückkehrrecht für alle Palästinenser würde diesen eine Mehrheit verschaffen, Israel seines jüdischen Charakters berauben und zu seinem Untergang führen. Man könne Israels Rückzug nur fordern und sich dazu auf völkerrechtlich bindende UN-Beschlüsse berufen, indem man zugleich Israels Existenz anerkenne. Er verabscheue die Unaufrichtigkeit, eigentlich Israels Ende anzustreben, die Zahl palästinensischer Flüchtlinge zu übertreiben und Terror in den Herzen jedes Israelis zu erzeugen, statt den Konflikt lösen zu helfen.

Er halte das für einen sektiererischen linken Kult. Infolge dieser Aussagen verlor er bei propalästinensischen Gruppen Sympathien und Aufträge. Die von ihren Führern angestrebte Einstaatenlösung würde das Ende von Israels politisch-ökonomischem Modell bedeuten.

Viele Unterstützer wollten dagegen die Zweistaatenlösung, also die Koexistenz Israels mit einem Palästinenserstaat fördern.

Ihnen seien die Ziele der Organisatoren nicht immer bewusst. Diese verstünden sich als Ideengeber, nicht als Lenker. Die Bewegung entwickle sich als stark dezentralisiertes Netzwerk ohne zentrale Befehls- und Kontrollstruktur, ohne Eigentümer oder einzelne Geldgeber. Das Rückkehrrecht beinhalte keine israelische Schuldanerkennung für die Nakba und solle nur für die seit besetzten Gebiete gelten.

Antisemitismusforschung erörtert seit langem das Verhältnis von Antizionismus zu Antisemitismus und untersucht in diesem Kontext seit einigen Jahren auch die antizionistische BDS-Bewegung.

Sie unterscheiden antisemitische und nichtantisemitische Formen der Kritik an Israel. Als antisemitisch gilt diese dann, wenn sie auf bewusst intendierter oder unbewusst stillschweigender Feindschaft gegen Juden beruht, wenn sie negativ besetzte kulturelle Mythen, Bilder und Stereotype gegen Juden oder irrationale Diskriminierung nach ethnischen Eigenschaften transportiert und ausdrückt.

Nach diesen Kriterien beurteilt Kenneth L. Marcus, Gründer des Louis D. Mai findet die Europawahl statt. Die Wahlergebnisse im Detail. Naturwissenschaftlichen Vortragsreihe des Gymnasium Philippinum mit einem Schmunzeln fest. Die beiden gespannten Gummibänder ziehen sich zusammen. Was plötzlich noch zwei flache Rauten aus Pappe mit je einem Knick in der Mitte waren, ist plötzlich ein dreidimensionales Objekt: Doch der Referent hat noch mehr Tricks auf Lager.

Spätestens jetzt ist jedem der Anwesenden klar: Mathematik kann faszinierend sein! Dies vermittelt Albrecht Beutelspacher geschickt durch Experimente, die jeder nachvollziehen kann. Sie sollen zum Denken anregen. Doch zurück in den Komödienbau: Es stammt wie die Erfindung der Null aus Indien. Wie kann die Multiplikation zweier Zahlen vereinfacht werden? Beutelspacher demonstriert auf den ersten Blick verblüffende, aber völlig logische Methoden.

Nicht ganz, aber fast gelingt ihm sogar das Unmögliche: Er klebt zwei Papierringe versetzt aufeinander, setzt die Schere an und schneidet die Ringe jeweils in der Mitte ringsherum auf. Ein quadratischer Rahmen ist das Resultat und gibt dem Publikum das nächste mathematische Rätsel auf: Wo kommen plötzlich die rechten Winkel her?

Gegen Ende unterzieht der Professor zwei Möbiusbänder — eines links herum gedreht und zusammengeklebt und eines rechts herum — derselben Prozedur. Ein skurriles Experiment, das sich jeder verliebte männliche Zuschauer im Publikum besonders eingeprägt haben dürfte: Wer dann dem Publikum beim lang anhaltenden Applaus am Ende des Vortrags in die Augen schaute, fand das Credo Beutelspachers eindrucksvoll bestätigt: Ihr besonderer Dank galt — stellvertretend für das gesamte Organisationsteam — Dr.

Dominik Schultes von der Technischen Hochschule Mittelhessen findet am Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Kurz darauf zog Tom Illgen — durch einen präzisen Pass in die Schnittstelle der Abwehr von Christian Kaszemeck mustergültig in Szene gesetzt — unaufhaltsam auf dem linken Flügel davon. Seine scharfe Hereingabe traf Leonhard Zugmann nicht voll, doch ein Spieler der Mankelschule lenkte den Ball beim Versuch zu klären unglücklich zum 0: Bis kurz vor Schluss schnupperten die Weilburger am zweiten Sieg, kassierten jedoch zwei Minuten vor dem Ende den Ausgleich gegen die körperlich überlegenen Camberger.

Trotz heftiger Gegenwehr spielte sich das Geschehen weitgehend in der Weilburger Hälfte ab. Ihre individuelle und spielerische Überlegenheit nutzten die Hadamarer Jungs zu insgesamt drei Treffern, die für hängende Köpfe auf Seiten des Philippinum sorgten.

Auch im zweiten Spiel gegen die Tilemannschule Limburg gab es letztendlich nichts zu holen. Ein besonderes Zeichen sportlicher Fairness setzten die betreuenden Lehrkräfte in der Wettkampfklasse II, die gegen die nur mit 10 Spielern angereiste Jakob-Mankel-Schule mit ihren Mannschaften ebenfalls nur zu zehnt antraten. Für das Philippinum spielten: Kommen meine ehemaligen Schützlinge auf dem Gymnasium gut zurecht? Habe ich die richtige Empfehlung gegeben?

Diese und ähnliche Fragen bewegen viele Lehrerinnen und Lehrer der umliegenden Grundschulen, wenn sie einen Teil der von ihnen unterrichteten Kinder am Ende der vierten Klasse an das Gymnasium Philippinum abgeben.

Gelegenheit zum schulübergreifenden Austausch über diese und viele andere Aspekte bot der Grundschulnachmittag. Sein besonderer Dank galt Susanne Neusser, der verantwortlichen Koordinatorin der Klassenstufen 5 und 6, für die Organisation der Veranstaltung. Diese ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des pädagogischen Konzepts der Schule. Markus Horz berichtete über seine ersten Erfahrungen mit dem Spektrometer und stellte mit einigen Experimenten die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und die einfache Bedienung vor: Die Untersuchung von Emissionsspektren erfolgt im Physikunterricht an verschiedenen Lichtquellen wie zum Beispiel Gasentladungslampen — hier kann insbesondere das Spektrum des Wasserstoffs detailliert analysiert werden.

Bereits beim ersten Erproben ergaben sich weitere und unerwartete Ideen für den Einsatz, zum Beispiel bei der Untersuchung der Farbfilter im Zusammenhang mit dem Photoeffekt. Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um Architekt werden zu können?

Wie sieht der Alltag eines Psychologen aus? Und wieviel verdient eigentlich eine Rechtsanwältin? Neun Berufstätige waren zu diesem Zweck ans Weilburger Gymnasium gekommen, um aus der beruflichen Praxis zu berichten. Das Gehalt eines Programmierers, die Arbeitszeiten eines Chirurgen, die aufregendsten Momente im Arbeitsleben einer Polizistin — nichts blieb dabei tabu. Inzwischen ist er Teil einer ganzen Projektwoche, während der sich die Schüler intensiv mit dem Thema Berufswahl auseinandersetzen: Im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit recherchieren sie Wissenswertes zu verschiedenen Berufen und lernen die Berufsberater kennen.

Mit Experten üben sie, wie man in Vorstellungsgesprächen und Bewerbungstests einen positiven Eindruck hinterlässt. Als Abschluss stellten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Plakatwettbewerbes ihren persönlichen Traumberuf vor — mit all jenen Informationen, die sie im Laufe der Woche sammeln konnten. Die besten Plakate — ausgewählt von den Schülerinnen und Schülern — wurden mit Sachpreisen prämiert und sollen zudem in einer Filiale der Weilburger Sparkasse ausgestellt werden.

Auch die zwölften Klassen konnten sich im Rahmen der der Projekttage über verschiedene Bildungswege nach dem Abitur informieren. Vertreten waren unter anderem die Studienberater der umliegenden Hochschulen, die Berufsberater der Agentur für Arbeit und eine Repräsentantin von Volunta, einer Trägerorganisation für Freiwilligendienste. Per Videokonferenz war auch eine Expertin zu Überbrückungsmöglichkeiten im Ausland zugeschaltet. Eine schülernahe und persönliche Perspektive ergab sich zudem aus der Einbindung früherer Abiturienten.

Zwanzig Ehemalige, die selbst innerhalb der letzten fünf Jahre ihr Abitur am Gymnasium Philippinum abgelegt hatten, kehrten nun an ihre alte Schule zurück und berichteten aus persönlicher Erfahrung über Studiengänge und Ausbildungen — oder auch über ihr Work-and-Travel-Jahr in Australien. Vor allem die Begegnungen mit den Ehemaligen, so betont Projektleiter Dr. Eike Kehr, wirken ausgesprochen motivierend: Insgesamt mehr als 4.

Gefördert wird das Turnier von zahlreichen Institutionen, darunter Gazprom Germania sowie das Goethe-Institut, das auch den Russlandaustausch am Gymnasium Philippinum Weilburg unterstützt.

Neben Können und einem guten Gedächtnis war aber auch eine gehörige Portion Glück nötig, und das letzte Quäntchen fehlte dem Weilburger Team diesmal. Mit einem der populärsten Werke des Jahrhunderts präsentierte sich am Samstag, den 8. Bericht des Weilburger Tageblattes. Der durch die aktuelle Situation rund um den Hambacher Forst in der Öffentlichkeit stehende Tagebau sollte zusammen mit der Verstromung vor Ort besichtigt werden.

Zuvor gab es noch eine Präsentation durch einen externen Referenten der RWE, der die Ansichten der Energieversorger hervorhob, aber auch auf kritische Fragen antwortete. Im Anschluss fuhren wir in den Tagebau hinein und durften direkt vor Ort einen Einblick in die Abläufe nehmen. Kurz vor dem Kohlegipfel und der Räumung des Hambacher Forstes hatten die Schülerinnen und Schüler somit die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild über den Braunkohleabbau zu machen.

Im Rahmen eines Projekttages haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 intensiv mit dem Thema Alkohol auseinandergesetzt. Kleine Kooperations- und Kommunikationsspiele sorgten zu Beginn dafür, dass für die nachfolgenden Gesprächs- und Arbeitsphasen eine entspannte und gelöste Atmosphäre geschaffen wurde.

Kommuniziert wurde dabei, ganz im europäischen Geist, in Englisch. So lernten sie auch die Eigenarten der finnischen Küche, wie z. Auch ein Besuch in der in Finnland als Standard angesehenen Haussauna war für viele eine neue und trotz recht warmen Temperaturen und gutem Wetter wohltuende Erfahrung.

Die flache und seenreiche Landschaft mit endlosen Birkenwäldern bot einen interessanten Kontrast zu unserer hessischen Topografie und eignete sich hervorragend zum Fahrrad fahren.

Jetzt freuen sich alle auf den Gegenbesuch der finnischen Partner im nächsten Frühling. Durch ein souverän herausgespieltes 4: Auch hier gelang es, den Gegner von Beginn an unter Druck zu setzen und die sich bietenden Torchancen zu einem klaren 3: Ein wahres Schützenfest feierten die Spielerinnen des Weilburger Gymnasiums dann gegen die Erlenbachschule aus Elz, die mit 8: Die souveräne Torfrau Tizia Weier verlebte insgesamt einen ruhigen Vormittag, ohne ein einziges Mal hinter sich greifen zu müssen.

Vor dem ersten Spiel in der eigenen Dreiergruppe galt es jedoch den Vielseitigkeitswettbewerb zu absolvieren, der die Grundtechniken Dribbling, Passen und Torschuss abprüft. Die hier ermittelte Rangfolge hatte zur Konsequenz, dass die jeweils bessere Mannschaft mit einem 1: Zu diesem Zeitpunkt war bereits das Halbfinale fest gebucht, da die Tilemannschule zuvor auch gegen den zweiten Gruppengegner des Philippinum — die Freiherr-vom-Stein-Schule aus Dauborn — verloren hatte.

Trotzdem war der Gruppensieg das erklärte Ziel, doch es galt im Spiel gegen Dauborn zunächst das 0: Die Freude über den Ausgleich nach drei Spielminuten durch Tiago Streubel währte jedoch nur kurz, da Dauborns schnelle Stürmer die offensive, vor dem gegnerischen Tor aber zu umständliche Weilburger Spielweise mit drei Konter-Toren gnadenlos bestraften. Nach dieser Klatsche war klar, dass der Weg ins Endspiel nur über den Sieger der Parallelgruppe, die Weiltalschule aus Weilmünster, führen konnte.

Im Endspiel wartete erneut die Freiherr-vom-Stein-Schule auf das Philippinum, die ihr Halbfinale ebenfalls souverän gewinnen konnte.

Hier gelang es, mit einer etwas defensiveren Grundaufstellung und geringer Fehlerquote im Passspiel den Gegner von Beginn an unter Druck zu setzen und die gefährlichen Konter der schnellen Dauborner Stürmer im Keim zu ersticken.

Er setzte sich gleich gegen zwei gegnerische Abwehrspieler durch, behielt unter Bedrängnis die Nerven und versenkte den Ball eiskalt gegen die Bewegungsrichtung des Torwarts im Dauborner Gehäuse. Mit Hilfe ihres externen Prozessbegleiters, Herrn Rolf-Dieter Bausch, hat die Projektgruppe zur Leitbildentwicklung diesen Tag vorbereitet und gemeinsam mit dem Kollegium sowie Schüler- und Elternvertretern durchgeführt. Wolfgang Jordan stellte als Sprecher der Projektgruppe den geplanten Tagesablauf vor: Im Anschluss an die zweite Gruppenarbeitsphase am Nachmittag sollte die Präsentation der Ergebnisse mit der Marktplatzmethode durchgeführt werden, so dass alle Beteiligten Gelegenheit bekämen, sich an den im Medien- und Lernzentrum ausgestellten Stellwänden über die geleistete Arbeit zu informieren.

Am späteren Nachmittag begann die Präsentationsphase und alle Gruppen stellten ihre Leitsätze mit den entsprechenden Vorarbeiten aus. Nicht selten ergab sich nach der Lektüre ein intensiver Austausch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Aussagen. Beendet wurde die Leitbildkonferenz mit dem Dank des Schulleiters an alle Beteiligten und mit einem Hinweis auf die noch bevorstehenden Arbeitsschritte. So sollten die Ergebnisse möglichst zügig von der Entwicklungsgruppe gesichtet und gebündelt werden, um der Schulgemeinde zeitnah einen ersten Leitbildentwurf vorstellen zu können.

Sie wurden sehr herzlich von ihren Austauschpartnern empfangen und von Schulleiter Stefan Ketter und Bürgermeister Dr. Neben dem Kennenlernen von deutschem Schulalltag und Familienleben wurden den Gästen auch die vielfältigen Sehenswürdigkeiten der Umgebung gezeigt, wie das Weilburger Schloss, die Kubacher Kristallhöhle, der Limburger Dom sowie die Marburger Altstadt, in der der russische Universalgelehrte Lomonossov im Jahrhundert studierte und seine Frau kennenlernte.

Überrascht waren die russischen Schüler vom frühen Unterrichtsbeginn in Deutschland. Die deutschen Austauschpartner konnten wiederum kaum glauben, dass in Russland die Eltern täglich auf digitalem Weg über die Noten ihrer Kinder informiert werden.

Am Wochenende in den Familien fanden unterschiedlichste Aktivitäten statt, von Tretbootfahrten auf der Lahn über eine Geburtstagsfeier bis hin zu Kletter- und Freizeitparkbesuchen. Die Verständigung klappte prima. Am Philippinum wird Russisch als 3. Durch das Internet ist das Kontakthalten heute kein Problem mehr und alle freuen sich bereits sehr auf den Gegenbesuch in Tscheboksary ! Unser Dank geht an alle Unterstützer dieses Austausches, vor allem das Goethe-Institut, die Wilinaburgia sowie an die Eltern und Lehrer, die in vielfacher Weise zum Gelingen des Austausches beigetragen haben.

Es spielte jeder gegen jeden in einem Damen-, einem Herren- und einem Gemischten Doppel. Jedes Team muss also mindestens sechs Spieler stellen: Spielfreie Spielerinnen und Spieler der vier Schulen stellten die Schiedsgerichte und dennoch gab es keine Rudelbildung, keine gelben und roten Karten und keinen Streit, ob ein Ball im Feld war oder Aus.

Man respektierte sich und die Leistungen des Gegners. Nach sieben Punkten wurden jeweils die Seiten gewechselt, um Nachteile durch Sonne und Wind auszugleichen. Den dritten Rang belegte die Schule aus Waldernbach vor Elz. Das Gymnasium Philippinum startet im Jahrgang 5 siebenzügig in das neue Schuljahr. Die Zahl von Neuanmeldungen sei der vorläufige Höhepunkt dieser Entwicklung und zugleich auch eine Bestätigung der Arbeit des Weilburger Gymnasiums.

Er schloss mit dem Wunsch und der Hoffnung, allen Mädchen und Jungen in neun Jahren an gleicher Stelle zum bestandenen Abitur gratulieren zu können. Jörg Schönwetter, Vorsitzender des Schulelternbeirats, betonte in seiner Rede die besondere Rolle der Eltern bei der Begleitung ihrer Kinder auf diesem neuen Lebensabschnitt: Und er fügte hinzu: Während die neuen Fünftklässler erstmals ihre Klassenräume in Beschlag nahmen, nutzten die Wilinaburgia in Person des ersten Vorsitzenden Eugen Rudolf Ancke, der Gymnasialschulverein und der Schulelternbeirat noch die Gelegenheit sich den Eltern vorzustellen und ihre Aktivitäten zur Unterstützung der Schule zu erläutern.

Eingebettet in eine Stadtrallye wurde die Gemeinde Colmar-Berg erkundet und auch eine Schulbesichtigung durfte nicht fehlen. Die Weilburger Schüler waren besonders angetan vom tollen Hallenschwimmbad mit Rutsche, dass sich direkt neben der Grundschule befindet und das sie während der Freizeit gemeinsam mit ihren Korrespondenten nutzen konnten.

In den Gastfamilien haben sich alle sehr wohl gefühlt, und es konnten teilweise auch schon die ersten Französischkenntnisse angewendet werden. Am dritten Tag ging es, bevor nachmittags die Rückreise angetreten wurde, in den Süden von Luxemburg nach Esch-Belval zur Besichtigung der noch stehenden Hochöfen und des darum entstandenen neuen Stadtviertels. Bei der Besteigung eines Hochofens war natürlich immer auch ein wenig Höhenangst dabei, aber der Blick von oben war einzigartig und wird unvergesslich bleiben.

Nicht nur die Schüler, auch die beteiligten Lehrer zeigten sich mit dem Austausch hochzufrieden und freuten sich über neue Kontakte, die zwischen den Schülern über Landesgrenzen hinweg neu geknüpft und vertieft werden konnten. Nur durch die finanzielle Unterstützung durch die Wilinaburgia, die Stadt Weilburg, den Städtepartnerschaftsverein und die Europaunion konnte dieses Austauschprojekt durchgeführt werden.

Hoch erfreut über diesen Mitgliederzuwachs in ungeahnter Höhe zeigte sich auch Vereinsvorsitzender Eugen Rudolf Ancke: Umso erfreulicher ist es, dass eine Tutorgruppe des aktuellen Jahrgangs nahezu geschlossen in unseren Verein eingetreten ist. Der Wilinaburgia traten bei: Preis , Maximilian Lehr Klarinette, 2. Preis , Helene Glotzbach Klavier, 1. Preis , Elisabeth Kuhnigk Blockflöte, 1. Preis , Katharina Lehr Querflöte, 1.

Preis und auf Landesebene Lena Schmidt Querflöte, 3. Preis , Arian Heigl Gitarre, 1. Preis und Julius Glotzbach Oboe, 1. Diese hatte im April die von Ingrid Fahrney geführte Cafeteria der Schule übernommen und zu einer Mensa mit täglichem Mittagsangebot ausgebaut. Verabschiedet wurden auch Alyssa Knecht und Matthias Schmidt, die beide ein freiwilliges soziales Jahr an der Schule absolviert haben und hier unter anderem im Medien- und Lernzentrum eingesetzt waren.

Er kritisierte gleichzeitig die Einstellungspolitik der Landesregierung, die gut ausgebildeten jungen Lehrerinnen und Lehrern trotz hervorragender Examina Absagen erteile. Seinen Dank an Hans Fischer für die geleistete Arbeit verband er mit dem Wunsch, dass eine seiner geliebten Fahrradtouren ihn am Philippinum vorbei führen möge.

Wolfgang Wendel, Schulamtsdirektor der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau, ging mit Blick auf die Vita Hans Fischers der Frage nach, was diesen nach einer Lehre zum Starkstromelektriker dazu bewogen habe, den Beruf des Pfarrers zu ergreifen und übergab die Entlassungsurkunde des Kirchenpräsidenten aus dem Schuldienst.

Er betonte, dass Gerhard Becker sich besondere Verdienste beim Aufbau der Schulhomepage erworben habe und auch in heiklen Situationen stets die Ruhe bewahre. Dieser bedankte sich bei allen Anwesenden mit einer als Quiz konzipierten kurzweiligen Power Point- Präsentation, die zentrale Stationen seines Lehrer- Lebens humorvoll beleuchtete. Schülerwettbewerbe, Mitmachangebote, Ausstellungen und Bühnenprogramme locken jährlich zehntausende Besucher aus der Region nach Mannheim in den Luisenpark und diesmal waren auch die Nawi Kurse der Jahrgangsstufe 9 dabei.

Hierbei galt es eine möglichst leichte und stabile Konstruktion aus Papier und Kleber zu bauen, die ein 2kg, 5kg und 10kg Gewicht tragen kann. Über Kopfhörer konnte jeder die Erläuterungen zu den Sehenswürdigkeiten in verschiedenen Sprachen verfolgen. Im Rahmen einer Stadtralley mussten die Schü-ler Einheimischen ansprechen und konnten so ihre im Unterricht erworbenen Sprachkenntnisse anwenden.

Nach einem ereignisreichen Tag mit vielen neuen Eindrücken ging es am späten Nachmittag wieder zurück nach Weilburg. Am Schuljahresende haben die Russischkurse des Gymnasium Philippinum ihren Unterricht an einen anderen Lernort verlegt: In die schöne Gaslehrküche der Stadtwerke Weilburg.

Eine gute Vorbereitung auf den Russlandaustausch, der nach den Sommerferien wieder startet. Frau Heun war begeistert vom selbständigen Arbeiten der jungen Köche, die alles vorher gemeinsam geplant und eingekauft hatten. Einige brachten sogar passende russische Kochgeräte mit, zum Beispiel eine Pelmeniza, eine original russische Teigform.

Es schmeckte köstlich und natürlich waren sich alle darüber einig, dass man den Unterricht öfters so gestalten könnte. Matthias Rau-Göhring am Er gab allerdings auch zu, dass das Ziel, eine wirtschaftliche Konvergenz zu erzielen, noch nicht in allen Bereichen gelungen ist.

Herr Rau-Göhring scheute nicht davor zurück, aktuelle Probleme wie die seit Jahren grassierende Jugendarbeitslosigkeit in den südlichen Ländern zu benennen. Um dieser entgegenzutreten, forderte er eine stärkere Mobilität der Arbeitnehmer, doch räumte er ein, dass dabei häufig Sprachbarrieren im Weg stünden.

Die Schüler erhielten neben Schreibutensilien einen Ausdruck der Vortragsfolien, die ein Nachlesen und Nacharbeiten ermöglichen und für den Unterricht in der Q2 verwendet werden können. Erneut wurden im Rahmen der Zeugnisvergabe am Freitag, den Es wurde im Jahr von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. Das Netzwerk mit derzeit zertifizierten Schulen mit rund Schulleiter Stefan Ketter und Fachbereichsleiterin Carola Gerlach gratulieren den erfolgreichen Schülern und wünschen ihnen alles Gute!

Der wahren Bedeutung dahinter sind jetzt 25 Oberstufenschüler aus Mittelhessen an der Wetzlarer Goetheschule auf die Spur gekommen. Einen Tag lang boten sie den teilnehmenden Schülern spannende Einblicke in die Welt der Teilchenphysik. Als Experten vor Ort leiteten Dr.

Marc Strickert und Dr. Mustafa Schmidt die Veranstaltung. Die beiden Physiker hatten einen interessanten und abwechslungsreichen Tag vorbereitet.

Hier erfuhren die Schüler etwa, dass das Standardmodell des Teilchenspektrums sechs Quarks und sechs Leptonen umfasst, die elektromagnetisch wechselwirken. Die Funktionsweise eines Teilchenbeschleunigers — wie der Large Hadron Collider einer ist — erklärten Strickert und Schmidt dabei mit Hilfe eines alten Röhrenfernsehers. Einer der Höhepunkte des Tages war der eigenständige Bau von Nebelkammern, den die Universität mit viel Engagement möglich gemacht hatte. Solche Nebelkammern dienen dem Nachweis von ionisierender Strahlung, mit ihrer Hilfe kann man den Weg eines geladenen Teilchens sichtbar machen und anhand der Bahn Aussagen über Masse, Ladung und Energie vornehmen.

Kein Wunder, dass die Rückmeldungen der Schüler durchweg positiv ausfielen. Auch die gute Organisation durch die Verantwortlichen lobten die Teilnehmer. Zeichnungen, Bilder, Collagen, Tonarbeiten: In den Räumlichkeiten des neuen Musiktraktes gaben die 15 Schülerinnen und Schüler ihrem Publikum in Form einer künstlerischen Rückschau Einblick in die praktischen Themen, die in der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe in den letzten beiden Jahren zu bewältigen waren.

Ihr besonderer Dank für das Engagement galt aber auch der als Gast anwesenden Tutorin Cornelia Griebel-Klein, die aus gesundheitlichen Gründen die Kursleitung zu Beginn der Klassenstufe 13 abgeben musste, sowie deren Vertreterin Ulrike Tielesch, die kurzfristig erkrankt war. Nach einigen einführenden Worten von Jonathan Muser bestand für die Gäste die Gelegenheit, die ausgestellten Werke selbst in Augenschein zu nehmen und auf sich wirken zu lassen.

Diese Betrachtungsweise haben die Schülerinnen und Schüler in die Gegenwart übertragen und durch in Zeitungsartikel hinein collagierte Schnipsel völlig neue und zum Teil irrwitzige und ironische Zusammenhänge entstehen lassen. Ihre jeweils eigenen Vorstellungen im Bereich Architektur brachten die jungen Künstler durch individuell gestaltete Wohntürme zum Ausdruck, die aus Holz, Gips, Papier und sogar Abfallmaterialien entstanden waren. Tippst du noch oder schreibst du schon? Die Aktion mit genähten, gedruckten, collagierten oder gemalten Postkarten regte den Betrachter zum Nachdenken über Kommunikation an.

Die künstlerische Verarbeitung eigener Erfahrungen oder der Erlebnisse enger Verwandter unter Rückgriff auf postmoderne Ausdrucksformen wie Aktionskunst, Assemblage, Objektkunst bildete die fachpraktische Abschlussarbeit am Ende der gymnasialen Oberstufe. Interessante Einblicke in die Entstehung und den Hintergrund der jeweiligen Werke erhielten das Publikum durch Erläuterungen der jungen Künstler, die diese im Abstand von 10 Minuten in die Vernissage einstreuten.

Auch an das leibliche Wohl ihrer Gäste hatte man gedacht, sodass für viele Besucher der Nachmittag bei der Betrachtung von Kunst und anregenden Gesprächen viel zu früh zu Ende gegangen sein dürfte. Der Erwerb dieses Scheines an der künstlichen Kletterwand der Kreissporthalle bildet das Ziel der gemeinsamen Unterrichtsarbeit, in deren Rahmen Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen in sich und die Kletterpartner geschult sowie Kletter- und Sicherungstechniken kennengelernt und eingeübt wurden.

Zum Bestehen der Prüfung mussten die Schüler nachweisen, dass sie die wichtigsten Seilkommandos, Knoten und Kletterregeln beherrschen sowie selbstständig klettern können.

Die Schülerinnen und Schüler des GPW haben nun die Möglichkeit den von Betreibern künstlicher Kletterhallen geforderten Nachweis über das Beherrschen von Kletter- und Sicherungstechniken vorzulegen, um eigenständig klettern zu dürfen. Im Herbst fand bereits der ereignisreiche Besuch der deutschen Austauschschüler des Gymnasium Philippinum und der Jakob-Mankel-Schule, begleitet und organisiert von Frau Lorenzo, bei den spanischen Familien statt. Dieses Jahr, vom Freitag, den Auch die deutschen Gasteltern waren ganz gespannt auf den spanischen Besuch.

Das Wochenende verbrachten sie in den Familien. Die spanischen Austauschschüler haben am Wochenende viele Eindrücke bekommen. Am Montag ging es dann mit dem offiziellen Programm los.

Die spanischen Austauschschüler hatten erste Probleme, da sie die frühen Schulzeiten in Deutschland nicht gewohnt waren. In der Schule wurde dann gemeinsam gefrühstückt und die Spanier wurden offiziell von ihren Austauschpartnern mit verschiedenen Präsentationen auf das Programm eingestimmt. Hierbei übernahmen die deutschen Partner die Rolle des Gastgebers und mussten verschiedene landeskundliche Punkte den Spaniern vorstellen.

Nach dem Mittagessen, in der Mensa der Schule, liefen alle gemeinsam in die Altstadt. Dort wurden sie nun von dem neuen Bürgermeister, Dr. Das offizielle Programm war nach dem Besuch des Bergbaumuseums mit vielen gewonnen Eindrücken am Nachmittag beendet. Am Dienstag stand vormittags für die deutschen Schüler Unterricht auf dem Plan. Die spanischen Schüler hatten eine Stadtführung und besuchten das Weilburger Schloss.

Da es am Wochenende geschneit hatte, war es trotz Winterkleidung sehr kalt siehe Foto für die Schüler, die das wärmere spanische Klima gewöhnt waren. Nach dem, wieder gemeinsamen, Mittagessen an der Schule betätigte sich die Austauschgruppe körperlich im Sportunterricht bei Alexander Funk und Frank Bröckl.

Dabei wurden verschiedene Ballspiele in gemischten Teams gespielt. Im Anschluss an den Nachmittagsunterricht hatten die Schüler Zeit zur freien Verfügung und viele verbrachten ihn in Wetzlar beim Shoppen.

Am nächsten Tag trafen sich alle zusammen um 8. Das passende Sonnenscheinwetter sorgte für gute Stimmung und tolle Fotoaufnahmen. Am Donnerstag, dem vorletzten Tag der Woche, wurde Limburg besucht. Danach verbrachten die Schüler den Tag in der wunderschönen Altstadt von Limburg. Am Abend organisierten die Schüler selber eine kleine Abschlussfeier für ihre Austauschpartner. Am Freitag, dem Abreisetag der Spanier, trafen sich alle wieder zum gemeinsamen Frühstück in der Schule. Es wurden kleinen Dankesreden gehalten und Präsentationen mit Fotos der Woche gezeigt.

Es flossen einige Tränen. Eine weitere Woche, und somit auch die letzte des diesjährigen Austauschprogrammes mit der Schule Montessori Palau in Girona, war vergangen.

Ein baldiges Wiedersehen findet für viele Teilnehmer im Privaten statt. An dieser Stelle bedankt sich die Gruppe für den finanziellen Zuschuss des Fördervereins Wilinaburgia, der stets tatkräftig interkulturelle Begegnungen zwischen Schülern unterstützt und dem Förderverein der Jakob-Mankel-Schule. Die französischen Schüler verbrachten fünf Tage in Deutschland. Dies hatte einen Grund! Isabelle Pellerin hat von September bis Mai in Weilburg gelebt.

Sie war in dieser Zeit Französischassistentin am Gymnasium Philippinum und hat immer noch freundschaftliche Kontakte nach Weilburg. Kurz vor ihrer Pensionierung als Deutschlehrerin war es ihr Wunsch, mit allen Schülern, die in diesem Jahr bei ihr im Deutschunterricht sind, nach Weilburg zu kommen.

Nach der Teilnahme am Unterricht in der Jahrgangsstufe 7 und 8 wurde gemeinsam gepicknickt und eine Schulführung durfte natürlich auch nicht fehlen. Spannende Diskussionen, intensive Ausschussarbeit, wenig Schlaf und viele neue Kontakte — so lassen sich die Erfahrungen einer Schülergruppe des Gymnasium Philippinum Weilburg zusammenfassen, die im Rahmen des Europäischen Jugendparlaments nach Volterra Italien gereist war, um dort auf europäischer Ebene über zukunftsrelevante Themen wie internationale Sicherheit, Klimawandel, Euroskepsis und Menschenhandel zu debattieren.

Qualifiziert hatten sich die Weilburger wenige Monate zuvor durch ihr überzeugendes Auftreten beim renommierten Debattierwettbewerb des Europäischen Jugendparlamentes, so dass sie nun als deutsche Repräsentanten bei der Sitzung in Italien auftreten durften. Es folgte eine Auseinandersetzung mit verschiedenen europapolitischen Themen in parlamentarischen Ausschüssen, die aus jeweils zehn Teilnehmern unterschiedlicher Schulen zusammengesetzt waren.

Ziel der Ausschussarbeit war es, das zu behandelnde Thema in allen Facetten darzustellen und zudem einige Lösungsansätze zu erarbeiten. Für diese Arbeit standen auch Experten als Ansprechpartner zur Verfügung, die bei Bedarf befragt werden konnten. Gestärkt und gewappnet ging es am nächsten Morgen zum Höhepunkt der Sitzung, der parlamentarischen Vollversammlung. Es folgten einige Runden offener Debatte und nach einem Abschlussplädoyer die Abstimmung über Annahme oder Ablehnung der vorgestellten Entwürfe.

Mit der Verabschiedung der Resolutionen mündete die Sitzung in eine feierliche Abschiedszeremonie, in welcher Organisatoren, Sitzungspräsidenten und Vorsitzende sich in emotionalen Reden für die Teilnahme der Delegierten bedankten. Die Schülerinnen und Schüler bedanken sich dafür bei ihrem Lehrer Dr. April in einer Nachmittagsexkursion Prozesse der Stadtentwicklung in Wetzlar an konkreten Beispielen erleben.

Wohnbebauung, Gewerbesituation, Gastronomie oder Dienstleistungen wurden untersucht und in einer Katasterkarte eingetragen. Die beiden Leistungskurse bedanken sich hiermit noch einmal herzlich für die Unterstützung bei Michael Volkwein, der mit seiner Fachkompetenz den Schülerinnen und Schülern die abstrakten Vorgänge in heimischen Gefilden sehr gut veranschaulichen konnte. Im Rahmen der Suchtprävention für die Jahrgangsstufe 9 hat uns erneut die Theatergruppe Requisit besucht.

Der Vormittag bestand wie immer aus zwei Teilen. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler aktiv mit einbezogen, indem sie Stichworte für eine neue Spielszene geben sollten. Hier sprang vielfach der Funke auf die Jugendlichen über und es wurde viel gelacht. Zeitgleich fand eine Lehrergesprächsrunde statt. Hier konnten die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer Fragen an die Leiterin des Projektes, Nora Staeger, rund um die schulische Suchtprävention stellen.

Dafür ein herzliches Dankeschön! Zunächst wurde das Referendum am Herr Gahler skizzierte den Ausstiegsprozess des Britischen Königsreiches und zeigte damit, wie ein Referendum für parteipolitische Ambitionen der Konservativen missbraucht wurde. Obwohl es sich nur um ein konsultatives Referendum handelte, das vom Parlament überstimmt werden könnte, weil es nicht rechtsverbindlich ist, wurde am März die Austrittsentscheidung vollzogen. So blieben zwei Jahre für den Vollzug des Brexit.

Trotz einer Verhandlungsphase von nahezu einem Jahr sind derzeit noch zahlreiche Fragen ungeklärt. So führte Herr Gahler unter anderem die Notwendigkeit an, ein neues Freihandelsabkommen auszuhandeln, das Standards und Zertifizierungen enthält.

Er resümierte, der Brexit sei nachteilig für alle Beteiligten. So könnte eine Frage im Landes- oder Bundesabitur lauten. Was würde der Erwartungshorizont hergeben? Dazu gab Herr Gahler einige Hinweise.

Sie meinten, sie hätten sie verloren. Eigene Erklärungsansätze der Prüflinge sind als gleichwertig zu betrachten. So blieb nur noch die Aufforderung an die Jugendlichen, die eigene Zukunft in die Hand zunehmen und an einem geeinten Europa zu arbeiten. Eigentlich waren alle Kandidaten, die kurz vor Ostern beim englischen Lesewettbewerb der 6.

Klassen im Medien- und Lernzentrum des Gymnasiums Philippinum angetreten sind, Gewinner, denn sie haben sich bereits gegen ihre Klassenkameraden beim Lesen eines englischsprachigen Buchauszugs durchgesetzt.

Daher bekamen alle Klassensieger eine Urkunde überreicht und erhalten am Schuljahresende einen Buchtgutschein, gestiftet vom Schulverein Wilinaburgia. Der englischsprachige Lesewettbewerb der 6. Klasse ein englischsprachiges Buch ihrer Wahl gelesen haben sollen. Alle Titel können auch im Medien- und Lernzentrum ausgehliehen werden, das neben fremdsprachiger Literatur im Original in allen am GPW unterrichteten Sprachen auch adaptierte Fassungen anbietet.

Im Vorfeld wurden die 5. Er betonte, dass diese Freundschaft, die weiterhin gepflegt werden müsse, früher alles andere als selbstverständlich gewesen sei. Im Anschluss an die Feierstunde bestand die Gelegenheit die im Rahmen des gemeinsamen Kunstprojekts entstandenen Werke der Kinder in der Pausenhalle zu begutachten. Auf der linken Seite der Stellwand hängen die Bilder der deutschen Mädchen und Jungen, auf der rechten Seite die der französischen, alle im Format 30 mal 30 Zentimeter.

Entsprechend der Vorgabe finden sich auf der linken Seite vorwiegend bekannte Ansichten Weilburgs wie das Schloss oder der Schlossgarten, während die Bilder auf der rechten Seite Eindrücke aus Privas wiedergeben.

Bis zu den Osterferien sind die Bilder noch in der Pausenhalle der Schule zu bewundern, danach werden sie ihren Weg nach Frankreich antreten und in der Schule der französischen Gäste ausgestellt. Unter den 40 Lesebeauftragten verloste sie 10 Buchgutscheine der Wilinaburgia, die von den Mädchen und Jungen in der Residenzbuchhandlung eingelöst werden können. Gymnasium Philippinum übergibt 9. Die dazu notwendigen Geräte seien meist in den oberen Etagen der Botschaftsgebäude oder auf Dächern installiert und mit Sichtblenden und Aufbauten geschützt.

Oktober wurde von Hinweisen auf Lauschangriffe gegen ein Handy der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel berichtet. Aber nicht nur die deutsche Kanzlerin sei überwacht worden, sondern die Telefon-Kommunikation einer Vielzahl von Spitzenpolitikern aus Mexiko, Brasilien, möglicherweise Frankreich und Italien.

Das offizielle Kanzler-Handy für den Dienstgebrauch soll nicht betroffen sein. Als Operationsbasis für die Lauschangriffe sei angeblich die Botschaft der Vereinigten Staaten in Berlin genutzt worden. Oktober wurde mit John B. Ferner wurde an diesem Tag das Parlamentarische Kontrollgremium des Deutschen Bundestags zu einer Sondersitzung einberufen.

Die ausspionierten Gespräche sollen in Datenbanken gespeichert worden sein und dort wochen- oder sogar monatelang zur Verfügung gestanden haben. So soll am 6.

In dem Gespräch soll Schäuble unter anderem vorgeschlagen haben, vorgezogene Bundestagswahlen in Erwägung zu ziehen, um einem möglichen Linkstrend und somit einem drohenden Verlust der Regierungsmehrheit vorzubeugen.

Juli Klage gegen Unbekannt ein. September reinigten Spezialisten bei Belgacom das ganze System. Die belgische Staatsanwaltschaft hat aufgrund der Anzeige von Belgacom inzwischen ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Der Fall ist politisch brisant, weil die belgische Regierung Hauptaktionär des halbstaatlichen Telekommunikationsunternehmens ist.

Die belgische Regierung reagierte empört: Tatsächlich konnte Der Spiegel in einer Vorabmeldung am September anhand von Dokumenten aus einer als streng geheim eingestuften GCHQ-Präsentation aus dem Archiv von Edward Snowden Informationen publizieren, wonach der britische Geheimdienst spätestens seit auf das Belgacom-System zugegriffen habe. Die sozialdemokratischen Europaabgeordneten Josef Weidenholzer und Birgit Sippel wiederholten angesichts dieser Enthüllungen ihre Forderung nach einer Untersuchung der Arbeit europäischer Nachrichtendienste:.

Wir brauchen nicht nur verbindliche und weitreichende Transparenzregeln auf nationaler und europäischer Ebene, sondern vor allem auch empfindliche Sanktionen gegen Missbrauchsfälle. Umfassende Überwachung europäischer Bürger und politischer Institutionen dienen diesem Zweck nicht, sondern stellen eine Grundrechtsverletzung dar, die den europäischen Rechtsstaat in seinen Grundfesten bedroht, erklärten Weidenholzer und Sippel. Zu den auslesbaren Informationen gehören die Kontaktlisten, die Kurzmitteilungen, Daten verschiedener Anwendungsprogramme, Notizen und der aktuelle Aufenthaltsort des Smartphones.

In den er Jahren versuchte die NSA eine gesetzliche Regelung durchzusetzen, mit der Anbieter von kryptographischen Verschlüsselungen für digitale Daten verpflichtet werden sollten, in ihre Programme eine Hintertür für den Geheimdienst einzufügen, um so die vermeintlich geschützten Daten entschlüsseln zu können. Die Bild am Sonntag berichtete am Februar von ihr vorliegenden Unterlagen und Informationen, wonach deutsche Politiker, Entscheidungsträger und Wirtschaftsvertreter durch die NSA abgehört würden.

Hierfür habe der Geheimdienst Mitarbeiter in Deutschland stationiert. Letzterer war in der vergangenen Legislaturperiode Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums PKGr und damit für die Kontrolle der Geheimdienste zuständig und er zählte zu den entschiedensten Kritikern der NSA, nachdem deren Aktivitäten in Deutschland durch Edward Snowden bekannt geworden waren. Das Bundeskriminalamt und das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern ermitteln wegen des Verdachts auf Computersabotage und des Auskundschaftens von Staatsgeheimnissen.

Im Visier des amerikanischen Auslandsnachrichtendienstes stünden das Verteidigungsministerium , das Wirtschaftsministerium , das Innenministerium und das Entwicklungshilfeministerium. Viele der Spione arbeiteten schon jahrelang für den US-Dienst. Der damals noch designierte Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker , warnte vor einem nachhaltigen Vertrauensbruch und warf den Regierungen Versagen vor: Mit den Schlüsseln, die auf der SIM-Karte gespeichert sind, ist es einfach auch verschlüsselte Kommunikation — ohne richterlichen Beschluss und ohne Spuren zu hinterlassen — weltweit abzuhören.

Durch diesen Datendiebstahl werden auch elektronische Beweise entwertet. Abgehörte Datenübertragungen und SMS können ebenso wie Verbindungsprotokolle und Bewegungshistorien in Gerichtsprozessen nicht mehr als tragfähiger Beweis erachtet werden. Seit Sommer gilt eine Anweisung des Kanzleramts, solches Material sofort zu vernichten.

Die vollständige Überwachung der Telekommunikation und Onlinekommunikation ist seiner Ansicht nach möglich, bezahlbar und wurde beispielsweise während des Arabischen Frühlings in mehreren Ländern offenbar.

Die Resolution soll eine Ergänzung zum Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte von sein, der in Kraft getreten ist und von den USA ratifiziert wurde. Juni vom Menschenrechtsrat angenommen []. My team evaluated them. We scrubbed them thoroughly. Im August beauftragte Obama den Director of National Intelligence , durch eine Expertengruppe die bisherige Praxis untersuchen zu lassen.

Und ich glaube, dass die Geheimnistuerei darum exzessiv gewesen ist. Humphrey , lobte in einer E-Mail an Snowden: Nicht Snowden sei zu bestrafen, sondern jene, die die Bürgerrechte missachteten. In seiner Antwort an Humphrey erklärte Snowden, dass alle Daten, die er von der NSA abgezogen habe, völlig sicher seien und er damit niemanden gefährde. Nicht einmal die NSA könne die Geheimnisse aufdecken, die er weiter beschütze. Obama behauptete Anfang August , die Debatte um Rolle und Befugnisse der Geheimdienste habe schon vor Snowdens Enthüllungen bereits begonnen, man wäre auch ohne ihn an den aktuellen Punkt der breiten Diskussion gekommen: Oktober kündigte die demokratische Senatorin Dianne Feinstein , Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, an, dass es im Senat eine Untersuchung wegen der Überwachung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und anderer Spitzenpolitiker befreundeter Staaten geben werde.

Nicht nur in Deutschland, aber dort fand das Treffen statt. Wir haben ihnen dargelegt, wie die Bedrohung aussah. Wir waren sehr klar darüber, was wir vorhatten in Bezug auf die Ziele, und wir baten sie um ihre Kooperation, weil es sich um etwas handelte, das klar in unserem gegenseitigen Interesse lag. Hayden hielt am September einen Vortrag in der St. Darüber hinaus entwickelt es Programme, die ausländische Computer und Netzwerke mit Cyber-Attacken zerstören oder beschädigen können.

Ersetzt werden sollen sie durch mehr Computer und neue Software. Alexander bereits im Sommer über einen möglichen Ruhestand gesprochen hatte, [] schied er am Inglis trat am In einer von Gallup durchgeführten Telefonumfrage , deren Ergebnis am August stellte der Anbieter von verschlüsselten E-Maildiensten Lavabit , den wohl auch Snowden benutzt hatte, um Interviews während seines Aufenthalts im Transitbereich des Moskauer Flughafens zu geben, offenbar nach Druck der amerikanischen Regierung den Dienst ein.

Die international agierenden Unternehmen seien darauf angewiesen, dass ihre Produkte und Dienstleistungen weltweit erfolgreich seien. In diesem Zusammenhang setzten sich die Unternehmen selbst der Kritik aus, denn zunächst einmal waren sie es, die die entsprechenden Daten massenhaft erhoben und sogar die Infrastruktur für deren Austausch untereinander eingerichtet haben.

Juli beauftragte das Europäische Parlament den Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres mit einer Untersuchung der Überwachungs- und Spionageaffäre. Oktober gab das Bündnis Privacy not Prism bekannt, vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Klage gegen die britische Regierung eingereicht zu haben.

August bei einem Zwischenstopp auf dem Flughafen London Heathrow. Miranda befand sich auf einem Rückflug von Deutschland nach Rio de Janeiro ; er wurde über neun Stunden ohne konkreten Vorwurf festgehalten und verhört. Sein Rechner, schriftliche Aufzeichnungen, zwei USB-Sticks, eine externe Festplatte und weitere Geräte wurden konfisziert, darunter auch eine Spielkonsole, ein neues Telefon und eine neue Uhr — ohne dass diese ihm bei seiner Freilassung zurückgegeben wurden. Unter massiven Druck gesetzt und mit Haft bedroht, habe er gar die Passwörter zu seinem Telefon, seinem Rechner und seinen Social-Media - Accounts preisgeben müssen.

Sie war es, die als Erste mit Edward Snowden Kontakt hatte. Offiziell hatte Scotland Yard den Zugriff auf Grundlage eines umstrittenen Terrorismus -Gesetzes gerechtfertigt Anhang 7 des Gesetzes Terrorism Act , das eine Festnahme ohne richterliche Anordnung und ohne Recht auf juristischen Beistand ermöglicht. Now we want the stuff back. Jetzt wollen wir das Zeug zurück. Laut einer Reuters -Meldung habe sich die britische Regierung mit einem hochrangigen Diplomaten persönlich an die Chefredakteurin der New York Times , Jill Abramson , gewandt und darum ersucht, sämtliche Dokumente von Edward Snowden zu vernichten.

Abramson habe weder darauf reagiert, noch hat sie öffentlich dazu Stellung bezogen. Dies widerspräche der angeblichen Dringlichkeit, mit der die britische Regierung das mehrstündige Verhör von David Miranda, dem Lebenspartner von Glenn Greenwald, am Londoner Flughafen Heathrow begründet hatte.

Nachdem die Affäre in weiten Teilen der britischen Presselandschaft während der zurückliegenden Monate eine untergeordnete Rolle spielte oder gänzlich unbeachtet blieb, begannen ab der zweiten Oktoberwoche konservative britische Zeitungen deutliche Anschuldigungen gegen den Guardian vorzubringen.

In vielfältigen Worten, aber inhaltlich einheitlich, sind sie der Meinung, dass die Veröffentlichungen zur Wahrung der Freiheit notwendig und in demokratischen Staaten gar die Pflicht einer unabhängigen Presse sind. Der Guardian sei sehr verantwortungsbewusst bei den Veröffentlichungen vorgegangen, indem keine Namen und personenbezogenen Daten veröffentlicht wurden und zu detailreiche Informationen zurückgehalten worden sind.

Der britische Premierminister David Cameron griff die Vorwürfe auf und schlug vor, dass sich ein Parlamentsausschuss mit dem Vorgang befassen soll.

David Cameron wurde zitiert mit den Worten: In vielerlei Hinsicht hat der Guardian das selbst zugegeben, als er zustimmte, die Dateien zu zerstören, nachdem mein nationaler Sicherheitsberater sie höflich darum gebeten hatte. September und der eine Woche zuvor stattfindenden bayerischen Landtagswahl. Immer gilt die zentrale Frage: Haben wir hier die Balance von Freiheit und Sicherheit gewahrt? Ronald Pofalla , der damalige Chef des Bundeskanzleramtes , bestritt am August im Parlamentarischen Kontrollgremium eine millionenfache Grundrechtsverletzung.

Zu seinem Auftrag gehört es auch, nach Strategien zu suchen, wie die Telekommunikation mit technischen Mitteln besser geschützt werden kann. Juli wurde öffentlich bekannt, dass ein BND-Mitarbeiter von der Bundesanwaltschaft wegen des dringenden Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit u. Die Behörde forderte von allen mit dem NSA-Spähskandal befassten deutschen Nachrichtendiensten und den zuständigen Bundesministerien Informationen ein. Im Rahmen des Beobachtungsverfahren sollte unter anderem geprüft werden, ob die Bundesstaatsanwaltschaft überhaupt zuständig wäre.

Aus Kreisen der Bundesanwaltschaft verlautete, dass keine Ermittlungsverfahren eingeleitet werden — weder wegen des vermuteten automatisierten Abhörens deutscher Staatsbürger noch wegen der jahrelangen Überwachung eines Handys der Bundeskanzlerin durch die NSA. Dies kommentierte Dietmar Riemer tags darauf: Man befinde sich im Bereich der Justiz und nicht der politischen Spekulation.

Die mögliche Massenüberwachung deutscher Staatsbürger soll weiterhin unter Beobachtung bleiben. Daraus hätten sich laut Range allerdings keine weitergehenden Erkenntnisse ergeben. Die Prüfungen seien damit allerdings noch nicht abgeschlossen. Unter Bezug auf Paragraf Absatz II der Strafprozessordnung sollte dort vermerkt sein, dass die Begehung einer Straftat nicht nachgewiesen werden könne.

Auf der Jahrespressekonferenz der Bundesstaatsanwaltschaft am Ranges Pressesprecher habe auch klargestellt: Vom Spiegel selbst wurde die Abschrift nie öffentlich abgedruckt.

Laut einer Pressemitteilung der Bundesanwaltschaft vom 5. Der Generalbundesanwalt stellte deshalb die Ermittlungen ein. Die Bundesregierung habe aktiv illegale geheimdienstliche Agententätigkeiten durchgeführt und unterstützt, Verletzungen des persönlichen Lebens- und Geheimnisbereichs verübt und durch Kooperation mit britischen und US-amerikanischen Geheimdiensten Ermittlungen gegen diese behindert.

Bei dem geplanten Untersuchungsausschuss des Bundestages sah Gössner das Problem in der Geheimhaltung, denn letztlich seien nur die Snowden-Enthüllungen öffentlich. Den Geheimdiensten sollen sie in Deutschland Zugang zu ihren Knotenpunkten gewähren, damit diese die Datenströme abgreifen können.

Das Unternehmen hatte unter anderem vom ehemaligen Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier ein Gutachten verfassen lassen. Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsschutzes und des Bundesnachrichtendienstes Hansjörg Geiger kritisierte in einer Veröffentlichung vom Anspielung auf George Orwells Roman über einen Überwachungsstaat ].

Die neue mögliche Quantität der Überwachung schafft eine neue Qualität. Frankfurter Allgemeine Zeitung []. In einem am 9. Diese Abkommen sollen nach Aussage Foschepoths quasi Besatzungsrecht in Westdeutschland fortgeschrieben haben. August , das dann in Kraft getreten ist. Beide Seiten sind verpflichtet, alle Informationen, die der Sicherheit der einen oder der anderen oder der gemeinsamen Sicherheit dienen, unmittelbar zur Verfügung zu stellen.

Eine quantitative Begrenzung von Überwachungsvolumina gibt es nicht in diesem Zusammenhang. Und dieses ist weiter die rechtliche Grundlage. Die heutige Fassung stellt den Grundgedanken unseres Staatsverständnisses auf den Kopf. Der Staat hat die Bürger und seine Grundrechte zu schützen und nicht diejenigen, die es verletzen. Er hat die Grundrechte zu gewährleisten und nicht zu gewähren.

Foschepoths Einschätzungen basieren auf mehrjähriger intensiver Archivarbeit, im Zuge derer vormals geheime Akten erstmals erschlossen und im Herbst veröffentlicht wurden. Foschepoths Interpretation der Rechtslage ist nicht unumstritten. Sowohl die US-Regierung, wie die Bundesregierung erklärten auf Anfrage, seit sei von den darin enthaltenen Befugnissen kein Gebrauch mehr gemacht worden. Mit den bisherigen Bemühungen der Bundesregierung um Aufklärung der Vorgänge war laut einer Infratest-dimap -Umfrage vom August vor die Kameras und verkündete: Der Vorwurf der vermeintlichen Totalausspähung in Deutschland sei vom Tisch.

Das Parlamentarische Kontrollgremium des Deutschen Bundestags soll bis Anfang August in mehreren geheimen Sitzungen über bereits ermittelte Erkenntnisse informiert worden sein. Im Januar wurde bekannt, dass die Bundesregierung mit europäischen Geheimdiensten ebenfalls Verhandlungen über ein No-Spy-Abkommen führt. In der Presse wurde als Inhalt der Gespräche ein Verbot gegenseitiger politischer und wirtschaftlicher Spionage und ein Verbot eines Ringtauschs von Daten genannt.

Die Verhandlungen mit europäischen Ländern über ein No-Spy-Abkommen wurden vom Vizepräsidenten des Bundesnachrichtendienstes, Guido Müller , geleitet, [] der ehemals Referatsleiter im Bundeskanzleramt war. Die USA verweigerten auch die Zusage, künftig keine deutschen Regierungsmitglieder und politischen Amtsträger mehr abzuhören. Das geht aus einem internen Vermerk zum Verhandlungsstand hervor, den netzpolitik. Trotzdem behauptete man gegenüber Bundestag und Medien das Gegenteil.

Bundeskanzlerin Merkel habe es wohl ausgereicht, dass sie aus dem Spionageprogramm herausgenommen worden sei. Peter Schaar , damaliger Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit , warf im September dem Bundesinnenministerium in der Affäre vor, die Aufklärung zu behindern. Er habe zahlreiche Fragen eingereicht, habe aber trotz wiederholter Mahnungen keine Antworten bekommen. Er habe deshalb beim Bundesinnenministerium eine offizielle Beanstandung wegen Nichteinhaltung der Informationspflicht eingereicht.

Gauck soll sich dafür interessiert haben, welche Bedeutung Peter Schaar der Affäre in Bezug auf das Grundrecht der informationellen Selbstbestimmung beimisst.

Der Zweck dieser beendeten Kooperation war es, das Umfeld dieser Personen aufzuklären. Peter Schaar kritisierte gegenüber Spiegel Online, dass eine solche Datei der datenschutzrechtlichen Kontrolle unterworfen sein müsse. Die Bundestagsfraktion der Grünen wandte sich am Sie empfahlen dem UN-Ausschuss, der vom Oktober bis zum 1. Es müsse geprüft werden, ob diese amerikanischem und internationalem Recht entsprechen.

Im Zweifel empfahlen sie, Änderungen amerikanischer Gesetze zu verlangen. Der UN-Menschenrechtsausschuss hatte sich bereits vor dieser Beschwerdeschrift mit den Überwachungs-Vorwürfen beschäftigt, die auf den Enthüllungen von Edward Snowden basieren.

Das aber widerlegen die Informationen, die Snowden vorgelegt hatte. Des Weiteren sagte Westerwelle: Es darf nicht alles geschehen, was technisch möglich ist. Nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch legitim. Er befand sich auf dem Weg zu einem Germanistenkongress in Denver Colorado , zu dem er eingeladen worden war. Nachdem sich der Schriftstellerverband P. Trojanow sieht erschütternde Parallelen zwischen den Praktiken der Stasi und der NSA, die seiner Meinung nach einen Staat im Staat gebildet hatten beziehungsweise bilden:.

Ernsthafte Bemühungen der deutschen Bundesregierung sehe er nicht:. So nach dem Motto: Was die haben, wollen wir auch. Daraufhin kontaktierte die US-Militärpolizei die deutsche Polizei.

Am Samstag, dem Juli gab es in 39 deutschen Städten gleichzeitig Demonstrationen, [] bei denen mehrere tausend Menschen teilnahmen. Es wurde vielfach gefordert, die Überwachung des Internets zu beenden und Snowden zu schützen. Markus Beckedahl rief am Juli zum 1. Es sollen etwa Personen anwesend gewesen sein. August bundesweit mehrere tausend Menschen teil. An der Freiheit-statt-Angst -Demo am 7. September in Berlin sollen zwischen Der offene Brief wurde auch über Change.

Die Übergabe selbst fand am September im Rahmen einer kleinen Demonstration vor dem Bundeskanzleramt statt. Da im Bundeskanzleramt kein Einlass gewährt wurde, zog die Gruppe weiter zum Bundespresseamt. Dort nahm sich die stellvertretende Regierungssprecherin, Sabine Heimbach, 15 Minuten Zeit, um sich das Anliegen anzuhören und die Petition entgegenzunehmen.

Über Juristen und über Bürger anderer Berufsgruppen Stand: November nach Deutschland eingereiste Snowden -Vertraute Sarah Harrison wandte sich in einem offenen Brief an die deutsche Bevölkerung. Ermutigt von Protesten aus der deutschen Bevölkerung, wirbt sie darum, Snowden Asyl zu gewähren. Dezember wurde ein internationaler Appell von Schriftstellern aus 83 Ländern veröffentlicht, [] darunter fünf Literaturnobelpreisträgern.

Coetzee , Elfriede Jelinek , T. Boyle und Peter Sloterdijk.