Das Geschäft mit dem Hunger

 

Gemeint war die seltsame Erfahrung, Stiegen die Getreidepreise – sie waren die entscheidende Messzahl im Leben der großen Mehrheit der Menschen.

Doch in seiner letzten Nacht erlebt der Erzähler in seiner kargen Zelle einen beängstigenden Traum ….

Auszugspartie

29/5/ · Hallo allerseits. Wenn euch morgen früh ein netter kleiner Alien überraschen würde und euch ein kleines, nett anzusehendes Raumschiff mit einem wirklich existierenden.

Aber Forderungen nach Zuschüssen, Ausgleichszahlungen, Renten und Förderungen werden in diesem Land, mit ein paar populistischen Abstrichen allenfalls, immer noch bedient, als gäbe es kein Morgen.

Alle greifen gerne zu und alle greifen so gerne zu, weil die anderen auch zugreifen. Es wäre hoch an der Zeit, dass sich die kommenden Generationen für das Spiel derer interessieren, die es mit ihrem Anspruchsdenken geschafft haben, aus den gut 1. Doch von den Jungen ist wenig zu hören.

Die Jugendorganisationen der Parteien sind keine Einrichtungen der Erneuerung und der Weiterentwicklung, sondern dienen in praktisch allen Fällen zu nichts anderem, als das künftige Wahlvolk möglichst stromlinienförmig im Sinne der Partei-Interessen auszurichten. Eine garantierte Altersversorgung ist es, die junge Menschen erwarten, Bildung und Jobs.

Tun will man wenig dafür. Politisches Engagement ist nicht das, was in der Lebensplanung der Jungen ganz oben steht. Zu verargen ist es ihnen nicht, zumal sie und ihre Meinungen durchaus nicht überall so willkommen sind, wie das in Sonntagsreden gerne kundgetan wird. Das sollte aber kein Grund sein, nichts zu tun. Denn sonst überlässt man das Feld womöglich genau denen, die einem die Politik nicht nur vergällen, sondern die die Zukunft vollends verbauen.

Die Gefahr dafür ist sehr hoch. Denn derzeit gilt wohl bis auf ganz wenige Ausnahmen uneingeschränkt, was Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden, ein Sozialdemokrat, aus dem Innersten seines Herzens auf die Frage nach Jungpolitikern von sich gab: Das Personal wird nicht besser, fürchte ich. Das Leben sollte doch mehr bieten, als Schulden zurückzuzahlen, noch dazu solche, die man selbst gar nicht gemacht hat. Meine Meinung - Raiffeisenzeitung, August Krokodile spielen Vabanque.

Man staunt über die Expertisen zu Euro und Krise, die einem in diesem Land an den Stammtischen und aus den Medien entgegen hallen und darüber, von wem sie kommen. Offenbar alles Experten, möchte man meinen. Überall Auskenner, überall Leute, die wissen, wie es ginge. Man kann sich oft nur wundern, wer was sagt, zumal die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass die Qualifikation dafür kaum vorhanden ist. Demnach sind drei von zehn nicht in der Lage schlüssig zu erklären, was man unter Export versteht.

Selbst zwei von zehn Akademikern sind dazu nicht fähig. Und selbst mit Begriffen, die gerade in der Diskussion um den Euro von nicht geringer Bedeutung sind und entsprechend häufig in den Mund genommen werden, kann man wenig anfangen.

Da wundert nicht, dass der Diskurs hierzulande so flach gerät. Mit allen bedenklichen Folgen. Denn eine sich so ungeniert blank zeigende Bevölkerung ist Wachs in den Händen von Politikern, deren Tun sich an der Maximierung der Stimmen orientiert. Das ist ein Fressen für die Mundwerksburschen und Maulhelden an den Rednerpulten und treibt die Gefährdung von Währung und Wirtschaft sehr viel eher an die Spitze als sie abzuwenden. Ein bedrohliches Vabanque-Spiel, zumal sich die allermeisten Politiker mit ihrem Wirtschaftswissen kaum von dem ihrer Wähler abheben und wohl zumeist das Wort von den Blinden, unter denen der Einäugige König ist, gilt.

Da verwundert nicht, dass vor allem der schnelle und griffige Sager zählt, zumal das tiefe Wissen nicht vorhanden ist. Es fehlt an entsprechenden Autoritäten, die mit Fachwissen und nicht mit plumpen Sprüchen überzeugen und denen zu glauben die Menschen bereit sind. Nicht nur in der Politik. Auffällig ist auch, dass sich die ohnehin wenigen Experten kaum am öffentlichen Diskurs beteiligen und es dementsprechend an jeder Autorität fehlen lassen.

Die Gründe dafür sind allzuoft zutiefst österreichisch. Die Experten stehen entweder im Sold von Interessenvertretungen und Banken und sind entsprechend instrumentalisiert. Oder sie haben es sich längst und sehr lauschig in ihren wissenschaftlichen Elfenbeintürmen an den Unis und in Instituten eingerichtet. Von dort aus verfolgen sie lieber bei Kaffee und Kuchen über die Medien das so hilflose wie laute Hin und Her der Argumente, als sich selbst in die Schlacht der Worte zu werfen.

Man scheut sich, Stellung zu beziehen und hat Angst davor, sich eine blutige Nase zu holen. Tragbar ist das freilich nicht, aber ein Grund, sich an der Nase zu nehmen.

Das übrigens sollten alle tun. Mut zum aufrechten Gang. Die Landwirtschaft hat's wohl schon sehr klein beisammen. Unter dem Motto "Landwirtschafft's" will man die Leistungen der Landwirtschaft aufzeigen.

Mehr als drei Minuten lang werden zwar jede Menge Zahlen und Schönbilder von Landschaften und aus der bäuerlichen Welt aufgeboten. Bis auf ein paar Sekunden mit einer Kuh auf einer Wiese ist aber kein einziges Tier zu sehen. Kein Schwein, kein Huhn, nichts -ganz so, als ob man sich nicht getraut, zu zeigen, wie die Tiere gehalten werden, um nicht die Konsumenten zu verschrecken.

Denn längst haben andere das Heft in der Hand und zeichnen bei den Konsumenten ein Bild, das mit der Landwirtschaft, wie sie heute betrieben wird, kaum etwas zu tun hat. Natürlich" schickt ein munteres Schweinderl mit flapsigen Sprüchen in die Werbeschlacht. Und auf schier jeder Verpackung von Lebensmitteln finden sich Fotos von Bergpanoramen, Bauernhäusern und glücklichen Tieren. Vom Ministerium abwärts bis zu den Ortsbauernschaften und Direktvermarktern wird mit Bildern von einer Landwirtschaft geworben, die es längst nicht mehr gibt.

Kuschelig, klein, sauber und soooo natürlich. Was den Konsumenten vorgegaukelt wird, ist, allen Werbeerfolgen zum Trotz, längst zur Bedrohung für die Landwirtschaft geworden. Denn die Landwirtschaft wird daran gemessen. Das Bild aber, das die Konsumenten von den Produktionsweisen in der Landwirtschaft haben, und die tatsächlichen Verhältnisse in den Ställen und auf den Feldern driften immer schneller auseinander. Kein Wunder, dass Konsumenten, die von den Werbebildern eingelullt werden, heftig reagieren, wenn sie erkennen müssen, dass sie eigentlich hinters Licht geführt wurden.

Den Schwarzen Peter haben dann immer die Bauern. Ihnen fällt diese Art der Werbung auf den Kopf. Die heftige und langwierige Diskussion um die Kastenstände bewies das in den vergangenen Monaten eindrücklich. Die Schweinezüchter hatten alle Hände voll zu tun, sich dafür zu rechtfertigen, wie sie Zuchtsauen halten.

Auch in der Agrarpolitik werden die falschen Bilder zu einer zunehmenden Gefahr. Für sie wird es immer schwieriger, gegen Forderungen anzukämpfen, die von den Bildern der Heile-Welt-Landwirtschaft genährt sind. Der Bogen reicht von immer neuen Auflagen und Beschränkungen bis hin zu immer mehr Kontrollen. Die Bauern sind in der Defensive. Der Druck, zu einer selbstbewussten Darstellung zu finden, die der Realität entspricht, wächst. Sonst geht die Landwirtschaft auch in Zukunft in jeder Diskussion unter.

Die Linie, an die sie sich dabei halten sollte, ist eigentlich einfach. Wenn man was Schlechtes macht, das man sich nicht herzuzeigen traut, soll man es nicht machen. Wenn man davon überzeugt ist, nichts Schlechtes zu machen, dann soll man auch den Mut haben, es zu vermitteln. Auch wenn das ein sehr mühsamer Prozess sein kann.

Wegen der Konsumenten, aber auch wegen der Bauern selbst. Es ist ja kein Zustand, dass immer öfter so getan wird, als sollten sie sich für ihre Produktionsweisen schämen müssen. Gmeiner meint - Blick ins Land, August Bauern haben gutes Angebot. Genauso therapeutische und soziale Leistungen. Das Feld ist weit, gerade in den vergangenen Jahren hat sich ungeheuer viel getan. Dass sich die Landwirtschaft nun verstärkt darum annehmen will, ist nur logisch.

Kaum sonst irgendwo sind die Voraussetzungen so gut wie auf Bauernhöfen. Dabei ist den Bauern viel zuzutrauen. Was sie zu leisten imstande sind, zeigen die Urlaub-am-Bauernhof-Anbieter und die bäuerlichen Direktvermarkter, die den Green-Care-Bauern als Vorbild dienen sollen.

Sie zeigen, dass es auch heute möglich ist, mit dem Umfeld, das ein Bauernhof bietet, und den Produkten, die dort erzeugt werden, Geld zu machen. Ein Bauernhof, die Gebäude und die Umgebung sind wertvolles Kapital. Dass daraus etwas zu machen ist, ist freilich viel zu wenigen Bauern bewusst. Green Care bietet Möglichkeiten dazu. Darum muss es nicht nur Aufgabe der Agrarpolitik sein, Green Care voranzutreiben, sondern auch der Sozial- und Gesundheitspolitik.

Die Aufgaben reichen von der Einbindung ins Sozialsystem über ein Ausbildungsangebot bis hin zur Bereitstellung von Fördermitteln. Denn das Thema betrifft die gesamte Gesellschaft. Der Bauernhof wird das Pflegeheim der Zukunft. Ein Altenpflegeheim mit 14 Plätzen, tiergestützte Therapie für Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen oder einfach ein Kindergarten.

Das sind drei Beispiele dafür, wie die Landwirtschaft versucht, den Trend zu sozialen, therapeutischen und pädagogischen Angeboten in Verbindung mit Natur zu nutzen. Vorbild sind etwa Urlaub am Bauernhof und die Direktvermarktung, die schon jetzt abseits traditioneller Agrarmärkte das Potenzial der Höfe nutzen. Green Care wird nicht nur als Jobmotor gesehen, sondern auch als soziales Zukunftsmodell für die ländlichen Regionen.

Mediziner orten darin einen möglichen Beitrag für effiziente Strukturen im Gesundheitssystem. In Österreich sind viele Bauern interessiert, aber es gibt noch wenige Betriebe, während es in den Niederlanden bereits mehr als Green-Care-Höfe gibt. Salzburger Nachrichten Seite 1, 8. Die Bauern wollen das wirtschaftlich nutzen. Gemeinsam mit ihrem Mann hat die gelernte Hauskrankenpflegerin vor zehn Jahren den Adelwöhrerhof in Möderbrugg auf dem Triebener Tauern zu einem Heim mit 14 Pflegeplätzen für ältere Menschen mit teilweise schweren körperlichen Beeinträchtigungen gemacht.

Heute entspricht das Haus allen Anforderungen eines Pflegeheims. Die beiden Bauersleute haben eine Ausbildung für tiergestützte Therapie und Pädagogik. Digitale Verfrühungssteuerung für Obst- und Gemüseanbau mehr.

Digitale Verfrühungssteuerung für Spargel mehr. Link zur Datenbank mit allen gehandelten Gefahrenstoffen auf einen Blick mehr. Rechnungen und Gutschriften direkt per E-Mail erhalten mehr. Agrar Pflanzliche Produktion Wir über uns: Aktuelles aus dem Geschäftsbereich Pflanzliche Produktion. Seltsame Blüte n Unsere Seite im Überblick. Wir über uns Die bewegte ZG: Ackerbau Erfahren Sie mehr über die richtigen Betriebsmittel für den Ackerbau. Weinbau Mehr zum Thema Weinbau. Obstbau Mehr Informationen zum Thema Obstbau.

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