Renditen und Renditetricks ‒ so berechnen Sie, wie hart Ihr Geld wirklich arbeitet

 

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Die kumulative Rendite berechnet sich wie folgt:. Das systematische Risiko betrifft allgemein Kapitalanlagen, die den konjunkturellen Schwankungen des Marktes unterliegen Marktrisiko. Lege ich deswegen anders an?

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Viele Einkommensinvestoren denken, dass die wichtigste Kennzahl für die Beurteilung einer Dividendenaktie die Rendite ist. Ich habe dies auch geglaubt, als ich vor vielen Jahren mit dem Investieren begonnen habe.

Wenn ich mir die echten Eurobeträge ansehe, stelle ich fest: Dann wäre da noch die Überrendite, die Edelste unter den Renditen. Die Überrendite ist der Liebling der Marketingabteilung, denn sie demonstriert die intellektuelle Überlegenheit der eigenen Fondsmanager. Manchmal wird die Überrendite auch als Outperformance angepriesen. Im Gegensatz zu den oben besprochenen Renditen ist die Überrendite keine absolute Rendite also auf das eingesetzte Kapital bezogen , sondern eine relative Rendite.

Es stellt sich also die Frage: Korrekt angewendet ist eine Überrendite eine Rendite, die bei gleichem Risiko und nach Kosten über der Entwicklung des entsprechenden Marktsegments liegt. Ist die Vergleichsrendite sauber definiert? Jede Marketingabteilung kann sich ihre eigene Benchmark zusammenschustern und die eigenen Produkte damit vergleichen. Sind die Risiken, die eingegangen werden, wirklich vergleichbar? Das ist oft schwer zu beurteilen, besonders wenn Derivate oder andere strukturierte Finanzprodukte ins Spiel kommen.

Wie verlässlich ist die Überrendite? Überrenditen bei Aktienfonds sind ein kurzfristiges Phänomen. Je länger das betrachtete Zeitintervall, desto geringer die Chance auf eine Überrendite. Die Bäume wachsen eben auch am Finanzmarkt nicht in den Himmel. Am Ende landet man immer wieder beim geometrischen Mittel. Noch schwachsinniger als die Überrendite und die arithmetische Durchschnittsrendite ist die kumulierte Rendite.

Die Marketingabteilung liebt die kumulative Rendite, denn sie. Ein Investment von Euro ist in 3 Jahren Euro wert. Die kumulative Rendite berechnet sich wie folgt:. Und, was sagt uns das jetzt? Ist das viel oder wenig im Vergleich zu einem Tagesgeldkonto oder einem Aktiendepot? Die kumulative Rendite ist der Godzilla unter den Renditen. Das gilt für alle oben angesprochenen Renditetypen. Für uns Anleger zählt nur die reale Rendite, denn nur sie zeigt an, was wir wirklich dazugewonnen haben.

Wenn meine Bank mir sagt: Ein echter Kaufkraftzuwachs ist nicht drin. Mathematisch genau hängen nominale und reale Rendite wie folgt zusammen: Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Wollen Sie wisssen, wenn sich hier etwas tut unter anderem neue Artikel, Veranstaltungen mit und von mir? Wenn ja, dann melden Sie sich zum Freitags-Newsletter an. Eine weitere "schöne" Marketingerfindung ist der Begriff der "Performance", der, ähnlich wie in der Kunst, so ziemlich alles sein kann, oft aber der unsäglichen kumulierten Rendite entspricht.

Vielen Dank für die Übersicht und die Einschätzung für den täglichen Gebrauch. Bisher ist es leider noch niemandem gelungen, mir die Formel verständlich zu erklären. Schön ist auf jeden Fall, wie du die "Stilmittel" der "Verkäufer" darstellst Berater möchte ich an dieser Stelle nicht sagen müssen.

Auf dem Blog von Rainer Bögl gibt es hierzu diesen Artikel: Jahresrendite berechnen — Excelratgeber. Hallo habe da ein Frage ich benutze das Programm "Portfolio Performance" http: Denke ich habe das schon teilweise verstanden aber könnte mir da nochmal die zwei kurz erklären bin mir noch unsicher wie ich die genau einzuordnen habe.

Hab ich jetzt etwas verwurstel aber ich hoffe man weis was ich will. Vielleicht solltest Du einfach mal lesen, wenn Dir jemand auf die Frage antwortet: Ja danke Dummerchen die links habe ich alle vorher schon gelesen und denke auch verstanden.

Kann das nicht mehr genau zitieren leider. Ein paar Worte möchte ich hier aber trotzdem noch schreiben, um Dir zu helfen - auch wenn die beiden das sicher noch viel besser als ich erklären werden ;-! Hätte ich alle Zahlungen auf ein Sparbuch oder ein Tagesgeldkonto zu exakt diesen konstanten Zinssatz über den kompletten Zeitraum angelegt, so hätte ich genau das gleiche Endvermögen erzielt.

Wenn man genau das herausfinden will, ist es die "beste" Möglichkeit für einen Vergleich. Es wird also bewusst nur die "Ertragskraft" des Investments bewertet.

Das Augenmerk liegt hier auf der Bewertung des Anlagevehikels und nicht auf der tatsächlichen Rendite meines Investierens. Ach, Vercingetorix, nicht nur Du bist noch am lernen. Ich persönlich brauche ihn nicht. Was habe ich davon zu wissen, dass ich in den letzten Anlagejahren eine durchschnittliche Rendite von xy Prozent hatte? Lege ich deswegen anders an? Leite ich davon ab, zukünftig meinen Aktienanteil zu erhöhen?

Und glaube mir, ich war trotzdem auch gespannt zu erfahren, wie hoch der IZF über mein gesamtes Anlegerleben war. Moin in die Runde! Puh, viel gelesen hier, einiges verstanden, manches nicht. Danke zunächst für die ganzen Erläuterungen. Darf ich bitte ein Sparplan Modell benennen, für das ich die passende Renditeberechnungsart suche?

Also, mit meinen bescheidener Ausdrucksart:. Welche Renditeart ist nun relevant? Und kann ich das vergleichbar machen mit einer geometr. Rendite eines Aktienfonds bspw über den gleichen Zeitraum?

Ich freue mich sehr über eine Antwort, habe versucht zu recherchieren und komme nicht weiter Hallo Andreas, die passende Renditeberechnungsart zu finden ist einfach. Du willst doch wissen, wie die Rendite für den von Dir skizzierten Zahlungsfluss ist. Was genau Du dann am Ende da mit einem Aktienfonds vergleichen willst ist mir hingegen schleierhaft. Renditeberechnung ist vom Renditevehikel völlig unabhängig.

Natürlich haben alle Anlagearten ihre Besonderheiten in Hinblick auf anfallende Gebühren, Besteuerung, langjährige Durchschnittsrendite etc, aber das wäre in Deinem Beispiel ja mehr oder weniger vernachlässigbar. Alternativ kannst Du auch den Renditerechner von http: Das Beispiel kannst Du beliebig erweitern Anzahl der Positionen ganz unten verändern , verändern Käufe in Verkäufe etc.

Vielleicht reicht Dir das schon als Spielwiese aus. Calc funktionieren hier quasi identisch. Kann es sein, dass auf der linken Seite ein Divisionsstrich fehlt? Hallo Sparschwein, Ich denke, die Formel ist korrekt.

In der Gleichung sind drei Unbekannte. Wenn du die Nominalrendite konstant hältst, muss bei steigender Inflation die Realrendite doch sinken, damit das Produkt gleich bleibt. Oder wie meinst du das? Die Inflation betrug z. Gilt nun für die Realrendite: Zur Veranschaulichung der Beziehung zwischen Rendite und Laufzeit kann die Renditestrukturkurve auch vereinfachend Zinsstrukturkurve genannt herangezogen werden.

Es wird die zeitliche Struktur von Anleiherenditen widergespiegelt, d. Im Normalfall verläuft eine Renditestrukturkurve steigend, so dass die Rendite einer längerfristigen Anleihe stets über den Renditen kurzfristiger Anleihen liegt. Sinkt die Kurve, liegen somit die Anleiherenditen kurzer Laufzeit über den Anleiherenditen langer Laufzeit. Laufzeitrendite einer n-jährigen Anleihe ist als der konstante jährliche Zinssatz definiert, der den Anleihekurs heute gleich dem Gegenwartswert der künftigen Anleihe-Zahlung macht.

Angenommen es wird eine Anleihe über zwei Jahre gehalten. Was den Anleger hierbei interessiert ist, zu wie viel Prozent sich die Anleihe nach Ablauf der zwei Jahre rentiert. Die Periodenrendite einer Anleihe wird mit Return bezeichnet.

Anwendung findet die Periodenrendite u. Dadurch wird ein Vergleich verschiedener Anlageformen ermöglicht und der Anleger kann ableiten, wie hoch der Ertrag aus seinen Aktien ist. Beide Arten werden meistens als Durchschnittsrendite d. Die versprochene Rendite wird im Vorfeld nach bestimmten Konventionen berechnet ex-ante. Die tatsächliche Rendite hingegen ist ein nachträgliches Konzept ex-post , welches die tatsächlichen Wiederanlagemöglichkeiten berücksichtigt.

Da versprochene Renditen sich oft nicht erreichen lassen, ist auch ex ante bereits zwischen versprochenen "geplanten" und zu erwartenden Renditen also dem Erwartungswert der Rendite zu unterscheiden. So unterscheiden sich beispielsweise der vertraglich versprochene Fremdkapitalzinssatz von den Fremdkapitalkosten, also dererwartete Rendite der Fremdkapitalgeber, weil es zur Insolvenz kommen kann siehe Insolvenzrisiko und Kapitalkosten.

Werte, die sich "im Mittel" möglicher Zukunftsszenarien realisieren lassen. Die Berechnung von Erwartungswerten erfordert wiederum die Analyse von Chancen und Gefahren, die Planabweichungen auslösen können, also eine Risikoanalyse. Zur näherungsweisen Berechnung der in einem Jahr erzielten Rendite eines Portfolios , wobei im Laufe des Jahres Ein- und Auszahlungen vorgenommen werden, dient die Zinsformel von Hardy.

Um die Renditen unterschiedlicher Anlageformen mit unterschiedlich langen Anlagezeiträumen bspw. Die Annualisierung erfolgt bei diskreten Renditen über das geometrische Mittel und nicht über das arithmetische Mittel.

Bei Risikoaversion steigt mit zunehmendem Risiko die Anforderung an die erwartete Rendite. Die risikogerechte Anforderung an eine Rendite nennt man Kapitalkosten. Auf den Finanzmärkten wird das Eingehen von Finanzrisiken allgemein durch die Rendite entlohnt.

Entsprechend verlaufen Rendite und Risiko symmetrisch, so dass eine hohe Rendite eine hohe Ertragskraft , aber auch ein hohes Risiko repräsentiert und umgekehrt. Diesen Zusammenhang stellte erstmals die von Harry M. Markowitz im März aufgestellte Portfoliotheorie her.

Dem Modell liegt das Bestreben zugrunde, mit einem gegebenen Risiko die maximale Rendite zu erzielen bzw. Es hat die bisherige eindimensionale Betrachtung der Rendite als alleiniges Entscheidungskriterium bei einer Anlage- oder Investitionsentscheidung abgelöst und begründete die risikoadjustierten Renditen. Hieraus kann abgeleitet werden, dass die risikoadjustierte Rendite umso geringer ist, je höher das anlagebedingte Risiko ausfällt und umgekehrt.

Das wichtigste Anlageziel der Anleger ist die Erzielung einer hohen Rendite, das jedoch durch das Risiko eingeschränkt wird. Als Punktschätzer für den Erwartungswert wird hierbei das arithmetische Mittel und die Standardabweichung die empirische Standardabweichung herangezogen.

Es kann bei der Betrachtung des Risikos in systematisches und unsystematisches Risiko unterschieden werden. Das systematische Risiko betrifft allgemein Kapitalanlagen, die den konjunkturellen Schwankungen des Marktes unterliegen Marktrisiko. Die Investition kann perfekt geplant sein, und trotzdem besteht dieses Risiko.