Heizölpreise - Aktuelle Preisentwicklungen, Trends und Prognosen

 


Der Fachbetrieb pumpt das Heizöl dafür ab und lagert es in einem entsprechenden Behälter zwischen. Antworten auf häufig gestellte Fragen. Das Hochland von Guayana erhebt sich südöstlich des Orinoco und ist eine der ältesten Landschaften Südamerikas. Hierbei entsteht auch extraleichtes Heizöl HEL. Nach dem Ölpreisverfall in nahm das Kollapsrisiko ab.

Inhaltsverzeichnis


Es gibt so viele Rohölsorten wie Ölfelder in der Welt. Jede hat ihre eigene Spezifikation und damit ihren speziellen Wert. Wesentliche Unterscheidungsmerkmale von Rohölsorten sind ihre Dichte, ihr Schwefelgehalt und teilweise ihr Säuregehalt. Physisch spielen diese Sorten keine Rolle, weil sie kaum vorkommen.

Buchungstechnisch sind sie indes so etwas wie die Leitwährungen der Ölwelt. Der Preis jeder Rohölsorte wird am Markt ausgehandelt. Näherungsweise lässt er sich durch die Bewertung von Dichte, Schwefel- und Säuregehalt gegenüber einer an der Börse gehandelten Sorte errechnen. Die Einflussfaktoren sind auf Ölpreise heute so vielfältig, dass sie niemand vollständig erfassen kann. Prinzipiell ist die Wette auf eine Preisentwicklung nichts Verwerfliches.

Ursprünglich diente sie der Sicherung realer Geschäfte. Spieler oder Spekulanten übernehmen dabei das Risiko von Produzenten und Händlern. Solange beide Seiten mit ausgeglichenen Werten Waren und Geld im Markt auftreten, sorgt die Spekulation für wirtschaftliche Stabilität. Das Gleichgewicht ist gestört, wenn die spekulativen Geldwerte die fairen Warenwerte übersteigen.

Spekulationsblasen steigern dann das Kollapsrisiko der Wirtschaft. Seit den fragwürdigen Rettungsaktionen der Zentralbanken nach dem Finanzkollaps sind tendenziell alle Märkte mit ihrer bisweilen unbegrenzten Geldschöpfung vom Kollaps bedroht, so auch der Ölmarkt. Nach dem Ölpreisverfall in nahm das Kollapsrisiko ab. Börsen dienen der standardisierten Spekulation.

An ihnen werden physische Märkte in Form von Finanzmärkten abgebildet. An Börsen wird ein Vielfaches der real existierenden Ölmengen in Form von Terminkontrakten, sogenannten Futures, ge- und verkauft, ohne dass dabei ein einziges Barrel Öl physisch weitergegeben wird. Preise für physisches Öl folgen den Börsenpreisen direkt oder in vertraglich festgelegter Näherung. Das Festlegen der Preise erfolgt dabei rasend schnell mit wachsender Geschwindigkeit. Das ist eine Voraussetzung, um diese Rohölsorten an der Börse als Kontrakt zu handeln und sie als Referenz für die Preisbildung ähnlicher Produkte zu verwenden.

Deshalb eignet sich dieser Kontrakt besonders gut als reines Finanzprodukt. Neben den oben aufgeführten Hauptkonditionen gibt es weitere Spezifikationen der Produkte wie Dichte, Schwefelgehalt und andere Inhaltsstoffe.

Langfristige Handelsabkommen für Öl können zwischen den Vertragsparteien vollkommen frei formuliert werden. Häufig lehnt sich ihre Preisgestaltung an die Börsennotierung einer Referenzsorte an. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Eigenschaften des zu handelnden Öls identisch mit einer Referenzsorte sind. Deshalb wird der Vertragspreis mit errechneten Auf- oder Abschlägen zum börslichen Referenzpreis versehen. Über das letzte Barrel Öl zu sprechen, war im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends beliebt und gefürchtet.

Es steht für die maximal mögliche Förderung von Erdöl. In vielen Ölländern war sie längst erreicht. Danach setzte der erbarmungslose Schwund der Fördermengen ein, wie es Daten aus der Zeit nahe legten. Als Konsequenz der physischen Begrenztheit des Materiellen schossen die Rohölpreise in schwindelerregende Höhen von über Dollar pro Barrel auf einer unbegrenzten Panikskala.

Und das war nur der Anfang. Energieexperten überboten sich mit verwegenen Preisprognosen für das absehbare Ende des Öls. Das letzte Barrel würde teuer werden.

Zentralbanken begannen schon mal mit dem Geldschöpfen, um wenigsten nominell den Erfordernissen einer nicht allzu fernen Zukunft gerecht werden zu können. Als initiales Ereignis für den Wahnsinn kam die Finanzkrise gerade recht. Im Laufe des Jahres riss der rasante Preisanstieg, der durch den Beginn der Finanzkrise eine kräftige Korrektur erhielt, plötzlich ab.

In brachen die Ölpreise sogar ein. In Fachkreisen war es indes verschwunden. Hubbert kam zu der Erkenntnis, dass die Ausbeutung eines Ölfelds im Stil einer Glockenkurve verläuft.

Nach der Inbetriebnahme wird die Produktion exponentiell gesteigert, bis sie ein Maximum erreicht. Nach erreichen dieses Peaks fällt die Förderkurve spiegelbildlich auf Null zurück. Dafür erntete er viel Kritik aus der Öl-Szene.

Aber er sollte recht behalten. Was Hubbert nicht zutreffend vorhersagte, waren technische und ökonomische Entwicklungen. Um das zu begreifen, muss man zunächst die simple Vorstellung, unter der Erde seien Ölseen oder Ölkavernen, aufgeben. Öl ist dort nicht frei vorhanden, sondern in Gesteinsformationen gebunden vergleichbar mit einem festen Schwamm.

Das Abpumpen kann nicht mit beliebiger Geschwindigkeit erfolgen. Es hat unter Berücksichtigung der natürlichen Flussgeschwindigkeit im beherbergenden Gestein zu geschehen. Leerpumpen kann man die Formation nicht. Es bleibt immer ein Restbestand an Rohöl im Feld zurück. Das Wort Rest ist, mit Verlaub, kaum zutreffend.

Bei der sogenannten Primärförderung mit Pumpen werden nämlich höchstens 20 Prozent des Ölbestands zu Tage gefördert. Lange glaubte man, dass die im Feld verbliebenen Mengen unter wirtschaftlichen Bedingungen nicht förderbar seien. In Ölreserve-Betrachtungen kamen sie nicht vor. Das ist mittlerweile anders. Dadurch wird verteiltes Öl in obere Schichten gedrückt, wo es als Emulsion abgepumpt werden kann.

Diese Phase der Ölförderung wird noch einige technische Spitzfindigkeiten hervorbringen. An ihrem Ende werden dennoch keine 40 Prozent der vorhandenen Ressourcen aus dem Boden geholt sein.

Heute stellt sich nicht die Frage, wann das letzte Barrel Öl gefördert wird, sondern ob es überhaupt von nutzbarem Interesse ist. Damit erübrigt sich die Frage nach seinem Preis. Man geht derzeit nicht davon aus, dass die Menschheit eines Tages unter Peak Oil leiden wird, sondern unter der Vergiftung der Atmosphäre durch zu viel verfeuerte fossile Kraft- und Brennstoffe.

Deshalb werden Menschen die Nutzung von Kohle, Mineralöl und Gas früher oder später freiwillig reduzieren. Das aus der Erde geförderte, unbehandelte Öl wird allgemein als Rohöl bezeichnet. In allen Fällen geschieht die Beimengung weit vor dem ersten direkten Kontaktpunkt mit dem Menschen.

Moderne Bohrtechnologie erlaubt Distanzen von zehn Kilometern und mehr zwischen dem geologischen Lagerort des Erdöls und dem Bohrpunkt auf der Erdoberfläche. Dabei wird nicht nur vertikal in die Tiefe gebohrt, sondern auch horizontal in die Länge, um Lagerstätten seitlich zu treffen, wenn diese beispielsweise im Meer liegen und von Land erschlossen werden sollen. Das zutage geförderte Rohöl muss in einem ersten Schritt gereinigt werden. Der eigentliche Veredelungsprozess findet danach in den Raffinerien an Land statt.

Hier beginnt der Wirtschaftsteil, der in der Fachsprache Downstream genannt wird. Neben der Raffinierung umfasst er Marketing, Vertrieb und Distribution. In der Kosten- und Preisentwicklung kommen darüber hinaus Steuern hinzu. Die Verarbeitung von Rohöl zu Produkten ist nach der Förderung ein weiterer Teil der Mineralölwirtschaft , auch hier können Über- und Unterkapazitäten für erhebliche Preisbewegungen sorgen.

Moderne Raffinerien steigern die Produktenaufkommen, ohne dafür zusätzliches Rohöl zu verarbeiten. Das Raffinieren in seiner einfachsten Form ist eine Destillation, also das Kochen von Rohöl zu dem Zweck, das abkühlende Kondensat in Hauptprodukte zu fraktionieren. Weitere Schritte im Verarbeitungsprozess reinigen die Fraktionen Hauptprodukte von Schwefel und anderen unerwünschten Bestandteilen.

Die beim Destillieren erzeugten Hauptprodukte sind in der Reihenfolge ihrer Dichte sehr leichtes Flüssiggas , Rohbenzin , Mitteldestillate als Kerosin , Diesel und Heizöl , sowie der schwere Rest als ein Gemisch aus schwerem Heizöl und noch schwereren Rohölkomponenten. Die Marktpreise dieser Produkte differieren stark.

Deshalb investieren Mineralölverarbeitungsunternehmen gewaltige Summen in Konversionsanlagen, die den schweren, billigen Rest in leichte, teure Fraktionen überführen. Der Unterschied zwischen Diesel und Heizöl besteht in den meisten Ländern übrigens nur im Schwefelgehalt als Produkteigenschaft und im Steuersatz als Fiskaleigenschaft.

Bis Heizöl den Lagertank eines Verbrauchers erreicht, hat es eine stationsreiche Transport- und Wandlungsstrecke hinter sich. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Bereiche. Der Bereich zwischen Bohrloch und Raffinerie wird Upstream genannt. Ab der Raffinerie bis zum Endverbraucher-Tank spricht man von Downstream.

Upstream besteht die Infrastruktur üblicherweise aus Pipelines, Seeschiffen und Tankzügen. Häufig werden in diesem Bereich Reinigungsanlagen durchlaufen. Bis zu diesem Punkt sind die relativ geringen Kosten des Upstream-Transports in den börsengeprägten Warenpreisen üblicherweise enthalten.

Verbrauchern werden Heizölpreise ebenfalls inklusive Transportkosten genannt. Mineralölkaufleute kalkulieren indes mit getrennten Kosten und Preisen für Ware und Transport. Ein breites Tal trennt diesen Gebirgszug von einem weiteren, der der Küste folgt. In diesem Tal liegt auch die Hauptstadt Caracas. Hier wird die intensivste Landwirtschaft betrieben und das Verkehrsnetz ist am besten ausgebaut. Sie dehnen sich von der karibischen Küste im Osten bis an die kolumbianische Grenze aus.

Der Orinoco bildet die südliche Grenze. Dem Festland vorgelagert ist die Insel Margarita. Die Erhebungen in den Llanos übersteigen die Meter-Marke nicht. Das Maracaibo-Tiefland ist umgeben von Gebirgsketten, ausgenommen ist nur der Norden. Hier grenzt es an das Karibische Meer. Diese Region ist sehr flach und steigt nur leicht in Richtung der umliegenden Berge an. Unter dem Ostufer des Sees lagern die reichsten Erdölvorräte Venezuelas. Das Hochland von Guayana erhebt sich südöstlich des Orinoco und ist eine der ältesten Landschaften Südamerikas.

Im Laufe von Jahrmillionen wurden die Sandsteinmassen abgetragen und übrig blieben zerklüftete Täler und gewaltige massive Tafelberge Tepuis. Ihr Alter wird auf 70 Millionen Jahre geschätzt.

Die verschiedenen Tepuis in diesem Gebiet zeichnen sich durch eine einzigartige und eigentümliche Flora und Fauna auf ihren Hochplateaus aus, denn aufgrund der Isolation haben sich viele endemische Arten entwickelt. Der Orinoco ist mit einer Länge von 2. Noch im Jahr verfügte er in seiner ganzen Länge über keine Brücke, die ihn überquerte.

Der Wasserstand des Orinoco schwankt je nach Jahreszeit beträchtlich. Die höchsten Stände werden im August gemessen und übersteigen die Tiefststände von März und April um über sieben Meter.

Unterhalb der Oberläufe findet sich ein weltweit seltenes geographisches Phänomen: Der Brazo Casiquiare wörtlich: Casiquiare-Arm , ein natürlicher Kanal, verbindet die beiden unabhängigen Flusssysteme des Orinoco und des Amazonas miteinander. Im niederschlagsarmen Gebiet südlich des Apure gibt es keine nennenswerten Quellgebiete. Obwohl Venezuela mitten in der tropischen Klimazone liegt, findet man, abhängig von der Höhenlage, der Topographie und der Richtung und Intensität der vorherrschenden Winde, alle Klimatypen vom tropisch feuchten bis zum alpinen Klima.

Jahreszeitliche Schwankungen unterscheiden sich weniger durch die Temperatur als durch die unterschiedlichen Niederschlagsmengen. Weideland prägt die Landschaft im Hochgebirge ab 3. In den Gebirgsregionen schwanken die Niederschlagsmengen beträchtlich, denn in den Senken fällt weniger Regen als an den Bergflanken, die den Nordostwinden ausgesetzt sind.

Von Juli bis Januar regnet es mitunter fast einen halben Monat lang, in den anderen Monaten gibt es nur einen bis sieben Regentage pro Monat. Die Geburtenrate liegt bei 19,2 pro Einwohner, Wert Durchschnittlich bringt jede Frau 2,35 Kinder zur Welt Wert , wobei die Säuglingssterblichkeit 12,5 pro Geburten, Wert beträgt.

Die Todesrate liegt mit 5,2 pro Einwohner, Wert deutlich unter der Geburtenrate. Das Median-Alter betrug 28 Jahre. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Gallup [25] vom Dezember zählten die Einwohner des Landes mit zu den glücklichsten Menschen auf der Erde. Artikel 9 der Verfassung von besagt: Die indigenen Sprachen sind ebenfalls Amtssprachen für die indigenen Völker und müssen im gesamten Territorium der Republik respektiert werden, da sie einen kulturellen Reichtum der Nation und der Menschheit darstellen.

Warao wird weltweit von etwa In Venezuela gibt es sowohl ein staatliches als auch ein privates Schul- und Hochschulsystem. Im lateinamerikanischen Vergleich ist das Hochschulsystem sehr gut, jedoch sind noch deutliche Defizite im staatlichen Schulsystem zu erkennen. Es gab immer wieder Alphabetisierungskampagnen. Diese wurden besonders in den Vierzigern und in den Achtzigern vorangetrieben. Die Analphabetenquote lag im Jahr knapp unter zehn Prozent. Neben dem privaten, kostenpflichtigen Schulsystem gab es seit ein kostenloses Schulsystem.

Ab erweiterte der Staat das System mit einem parallelen, sogenannten bolivarischen Schulsystem. Das bolivarische Bildungssystem richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Schulpflichtige. Die Erwachsenenbildungsprogramme sind in so genannten Misiones organisiert. Sie sind nach dem Generalstreik im Frühjahr angelaufen und werden dezentral angeboten:.

An dieser Uni existieren zurzeit 11 entwicklungstechnisch relevante Studiengänge zum Beispiel Gemeindemedizin, Sozialarbeit, Pädagogik, Jura. Die Ausbildung besteht paritätisch aus universitären und praktischen Anteilen. Da die bolivarianische Uni nicht alle Interessenten aufnehmen kann, wurden dezentral Studierzirkel eingerichtet, die von Dozenten, Studenten höherer Semester sowie über Fernkurs versorgt werden. In den Armenvierteln werden bolivarianische Vorschulen, Grundschulen und Sekundarschulen errichtet.

Die Schulen sind als Ganztagsschulen konzipiert; an der Konzeption der Schulen sollen zudem alle Beschäftigten Lehrer, Psychologen und Handwerker beteiligt werden. Lerninhalte sind nicht nur die gewöhnlichen Schulfächer, sondern auch die Bewältigung des Alltags.

Im Jahr wurden neue Schulen gegründet, in denen die Konzeption teilweise schon verwirklicht war. Die Schulen sind mit Laptops ausgestattet, auf denen eine eigene Linux-Distribution namens Canaima installiert ist. Ab März sollten alle Grundschulen des Landes entsprechend ausgestattet sein.

Durch ein Projekt der Regierung, an dem zuerst nur kubanische, später auch einheimische Ärzte teilnahmen, konnte die Versorgung der Bevölkerung, besonders der ärmsten Schichten, zwischenzeitlich angehoben werden. Ergänzend wurde ein Ernährungsprojekt gestartet, das die Versorgung der Armen mit Lebensmitteln in den Mercal-Märkten zu subventionierten Preisen sichergestellt hat.

Ende arbeiteten in dem Programm Die Versorgung ist kostenlos, die Medikamente werden vom Staat zur Verfügung gestellt. Die Medizinstationen werden aus einem Baukastenset errichtet, das aus einer kleinen Praxis und einer kleinen Wohnung besteht.

Die Bevölkerung wird durch je einen kubanischen und einen venezolanischen Arzt beziehungsweise Studenten höheren Semesters versorgt. Nahziel ist, dass der kubanische Arzt nach zwei Jahren zurückkehren kann und der Venezolaner einen weiteren Venezolaner einarbeitet. Fernziel ist die Ausbildung von Bis hatte sich die Situation dramatisch verändert: Ärztliches Personal fehlte immer wieder, Apparate waren kaputt und die Apotheken führten selbst in der Hauptstadt nur knapp die Hälfte der üblichen Medikamente.

Erhebungen zeigten eine steigende Mangel- und Unterernährung. Derweil schätzte der Ärzteverband die noch eingesetzten Diagnosegeräte im Land auf rund 20 Prozent des Bestandes. Die Regierung verleugnete derweil die Gesundheitskrise, während die WHO die Nachbarstaaten aufforderte, ungeachtet der Legalität der Emigranten diese medizinisch zu versorgen, um die Ausbreitung von Krankheiten in andere Länder Lateinamerikas zu verhindern. In den Städten wurden seit in Mercal -Märkten staatlich subventionierte Lebensmittel angeboten.

Ziel war die flächendeckende Lebensmittelversorgung vor allem der armen Bevölkerung. Dank der Ernährungsprogramme und der verbesserten Lebensmittelproduktion konnte die Zahl der an Unterernährung leidenden Personen im Land deutlich verringert werden. Mit 3,7 Prozent der Bevölkerung, die an Unterernährung leidet, liege Venezuela deutlich unter dem lateinamerikanischen Durchschnittswert von sechs Prozent.

Die Mordrate pro Ab lieferte die venezolanische Regierung keine Statistiken über Morde an die Vereinten Nationen. In Venezuela verstarben demzufolge von bis über In diesem Jahr gab es insgesamt Amnesty International kritisierte , dass es trotz des neuen Gesetzes fortdauernd Gewalt gegen Frauen gebe sowie anhaltende gewalttätige politische Auseinandersetzungen zwischen Befürwortern und Gegnern der Regierung, gegen die die Regierung nichts Effektives unternehme.

Der Drogenbaron Makled brüstete sich damit, 40 venezolanische Generäle auf seiner Lohnliste zu haben. In den Gebieten entlang der kolumbianischen Grenze besteht als Folge des kolumbianischen Binnenkonflikts eine erhöhte Gefahr von Entführungen und anderen Gewaltverbrechen.

Besondere Vorsicht sollte man bei Taxis und nachts walten lassen; es ist in Vergangenheit aber auch sogar in Hotelanlagen zu Übergriffen gekommen. Bei der Ausreise aus Venezuela sowie beim Flughafentransit kann es zu zeitaufwändigen Kontrollen kommen, da die venezolanischen Behörden zur Bekämpfung des internationalen Drogenhandels umfassende Kontrollen von Gepäck und Personen durchführen — Beschädigungen des Gepäcks können die Folge sein.

Der Transport zum Krankenhaus erfolgt dabei durch die venezolanische Armee. Die Einhaltung üblicher medizinischer Standards bei Erstellung der Röntgenaufnahme z. Schutz durch Bleischürze ist dabei oft nicht gewährleistet.

Es war das erste Mal, dass er und seine Mannschaft das amerikanische Festland betraten. Die heutige Hauptstadt Caracas wurde gegründet und setzte die spanische Krone zur Verwaltung einen Gouverneur ein. Die Kolonie wurde im Jahrhundert von den Spaniern eher vernachlässigt, da sie sich auf das Gold aus anderen Teilen Amerikas konzentrierten.

Jahrhundert begann die Christianisierung indianischer Stämme durch Missionare der römischen Kirche. Von bis gab es immer wieder Versuche, Neu-Granada , dessen Teilregion Venezuela war, von der spanischen Herrschaft loszulösen. Wenige Tage nach seinem Tod fiel Venezuela aus dieser Verbindung ab und erklärte sich für selbstständig. Es folgten noch eine Reihe Bürgerkriege und Revolutionen, die die politische Entwicklung des Landes beeinflussten.

Die ersten Jahre des Aufgrund einzelner Mängel, die die Regierung mit zu verantworten hatte, kam es von Seiten der Opposition und Teilen des Militärs am Oktober zum Putsch gegen die Regierung Medina Angaritas.

Die durch den Putsch an die Macht gekommene Regierung setzte die angestrebten Reformen sofort durch. Das Frauenwahlrecht wurde eingeführt.

Dezember wurde zum ersten Mal ein Präsident direkt vom Volk gewählt. Allerdings blieb er nicht lange im Amt, denn kurz darauf kam es zu einem erneuten Putsch des Militärs. Mit seinem Sturz wurde Venezuela eine Demokratie. Die Entwicklung des Bildungssystems manifestierte sich ebenfalls in einer verbesserten Verteilung im Land.

Mit dem schnellen Verfall des Ölpreises seit brachen diese Einkünfte jedoch weg, und da es keine anderen Wirtschaftszweige gab, die die sinkenden Erdöleinnahmen zu kompensieren vermochten, führte dies gemeinsam mit den immer höher werdenden Auslandsschulden Es kam am Februar nach einer über Nacht erfolgten starken Erhöhung der Preise für den öffentlichen Nahverkehr zu landesweiten Aufständen und Hungerrevolten, der sogenannten Caracazo. Durch deren gewaltsame Niederschlagung kamen offiziell , nach inoffiziellen Schätzungen in kaum zwei Tagen weit über — Menschen ums Leben.

Langfristige Folge war eine zunehmende Machtverschiebung hin zum Militär, wie der Zusammenbruch des sozialen Konsens und der bis dahin etablierten Parteien. Nach zwei Putschversuchen im Jahre , einem am 4. Bis gelang ihm zwar die politische Stabilisierung, der Wirtschaftskrise aber wurde auch er nicht Herr Die zuvor in einer niedrigeren Instanz verurteilten Putschisten, darunter drei hochrangige Militärs, wurden vom Obersten Gerichtshof TSJ jedoch freigesprochen.

Dem Putsch voran gingen Streiks beziehungsweise Aussperrungen des Unternehmerverbandes. Da der vermeintliche Streik nicht einmal innerhalb der Gewerkschaft abgestimmt war, erkannte ihn die Internationale Arbeitsorganisation nicht als Streik an.

Hinzu kam auch ein sogenannter Steuerstreik der wohlhabenden Bevölkerungsteile. Bei der Wahl gab es insgesamt 18 Kandidaten für das Amt. Die Wahlbeteiligung war mit etwa 75 Prozent die höchste seit Im September fanden die Wahlen für die Nationalversammlung statt. März kam es am Nach offiziellen Angaben kamen mindestens 42 Menschen während ihrer gewaltsamen Niederschlagung sowohl auf Seiten der Regierungsgegner als auch auf Seiten ihrer Anhänger ums Leben.

Zudem gab es rund 2. Der Präsident bezeichnete die Proteste als versuchten Staatsstreich. Im Jahr betrug die Inflation 64 Prozent. Da es vor allem auch an Grundnahrungsmitteln fehlte, litten die Menschen teilweise bereits Hunger.

Unter solchen Vorbehalten wurde am Februar einer der prominentesten Oppositionspolitiker, der Bürgermeister der Hauptstadt Caracas, Antonio Ledezma verhaftet. Die Bischofskonferenz nannte mittlerweile das totalitäre System als das zentrale Problem.

Verlöre der Präsident den Rückhalt der Armee, der Nationalgarde, der Colectivos paramilitärische Gruppierungen oder Teilen davon, wäre ein kritischer Punkt für einen Militärputsch erreicht worden. Bei den Parlamentswahlen erreichte ein Oppositionsbündnis eine Zweidrittelmehrheit. Der Oberste Gerichtshof Venezuelas erklärte jedoch die Wahl von vier Abgeordneten darunter drei der Opposition für ungültig, womit die Opposition die Zweidrittelmehrheit wieder verlor. Damit kostete eine Tankfüllung nun den Gegenwert einer Dose Bier eine ähnliche Subventionskürzung hatte noch im Jahr zu Aufständen mit mehreren Hundert Toten geführt.

Mineralwasser hingegen wurde zur Mangelware, da der staatlich regulierte Höchstpreis nicht einmal den Preis der Flaschenproduktion gedeckt hätte. Lebensmittel und Hygieneartikel wurden knapp. Aufgrund des Warenmangels wurde für bei einer um über 18 Prozent gesunkenen Wirtschaftsleistung eine extrem hohe Inflation von gegen Prozent [95] verzeichnet, nachdem sie für offiziell bei bis Prozent gelegen hatte [96] [97] , für Nahrungsmittel eher um Prozent.

Der oppositionelle Präsidentschaftskandidat von , Henrique Capriles, meinte dazu: Zwischenzeitlich hatte Venezuela im Juli nach 11 Monaten der Abschottung die Grenze zu Kolumbien für 12 Stunden geöffnet, damit die Menschen dort einkaufen konnten — zuvor war die Grenze schon von hunderten Frauen für Lebensmittelkäufe durchbrochen worden. Die Regierung stellte im Juli die wichtigsten 5 Häfen unter militärische Kontrolle; am Stattdessen hätte eine Genehmigung ebendiesen Gerichts zu erfolgen.

April sammelte die Opposition Unterschriften für ein Abberufungsreferendum gegen die Regierung Maduro. Zur Eröffnung des dazu nötigen Prozesses wurden Innerhalb zweier Tage unterschrieben eineinhalb Million Menschen. Als nächster Schritt hätten für zwei Tage die Wahllokale geöffnet werden und 20 Prozent der Wähler 4 Millionen Venezolaner sich für ein Abwahlreferendum aussprechen müssen — laut den vorgegebenen Fristen bis in der ersten Septemberhälfte Damit wurde das Ziel des Regimes erfüllt, Neuwahlen zu vermeiden [] , denn mit der Durchführung eines Referendums nach Anfang wurden keine Neuwahlen mehr fällig, sondern es würde der Vizepräsident eingesetzt.

Personen, welche das Referendum unterschrieben hatten und in höheren Chargen in fünf Ministerien arbeiteten, wurde per Dekret gekündigt.

Der nationale Wahlrat von Venezuela setzte das Datum für das Referendum auf Februar fest und stellte die verfassungswidrige Hürde auf, dass das Quorum von 20 Prozent in allen Staaten erreicht werden müsse. Oktober hätte die zweite Unterschriftensammlung statt finden sollen. Oktober wurden Personen verletzt. Zu den Forderungen der Opposition während vom Vatikan vermittelten Gesprächen hatten auch Freilassungen von politischen Gefangenen gehört.

Die Freilassung von 5 Gefangenen auf Weisung des Präsidenten bestätigten zwar auch das Nichtfunktionieren der Gewaltentrennung [] [] , Regierung und Opposition erkannten jedoch die Vermittlung durch den Vatikan an und es wurden Vorschläge zur Deeskalation gemacht: Allenfalls könnten auch vorgezogene Neuwahlen im Herbst in Betracht gezogen werden. Januar erklärte das Parlament den Präsidenten in der Hoffnung auf Neuwahlen für abgesetzt; Begründung für die Absetzung war Artikel der Verfassung, wonach das Parlament feststellen könne, dass der Präsident seine Pflichten nicht erfülle respektive sein Amt nicht ausführe.

Auch aufgrund des Vorhandenseins des von Maduro handverlesenen Obersten Gerichtshofs dürfte das Votum kaum Auswirkungen haben. März hatte das Oberste Gericht die Immunität aller Parlamentarier aufgehoben sowie dem Parlament alle Kompetenzen entzogen und sich selber übertragen. Zwei Tage später hatte die Generalstaatsanwältin dieses Vorgehen als Verfassungsbruch bezeichnet. April wurde die Entscheidung rückgängig gemacht.

Unklar war, auf wessen Veranlassung hin das Gericht so gehandelt hatte. Tatsächlich hatte das Oberste Gericht die Funktionen der Legislative ausgeübt, womit die Gewaltentrennung aufgehoben und die Situation de facto einer Diktatur gleichzusetzen war. Präsident Maduro wollte ohne Konsequenzen zur Normalität zurückkehren [] , die Opposition verlangte die Absetzung der Richter. Nach der Entmachtung des Parlaments im April kam es zu verschiedenen Demonstrationen gegen Maduro mit mehreren Zehntausend Teilnehmern und mehreren tödlichen Zwischenfällen bei Konfrontationen mit Sicherheitskräften.

Mai erklärte Maduro, eine köpfige Verfassungsgebende Versammlung einzuberufen, die eine neue Verfassung ausarbeiten solle. Einen Monat später erklärte er dazu, dass das Volk im Gegensatz zur ursprünglichen Ankündigung erst über die ausgearbeitete Verfassung werde abstimmen können, nicht aber über den Prozess. Die Verfassung schreibt ein vorgängiges landesweites Referendum für die Einberufung einer solchen Versammlung vor, womit das Vorgehen Maduros eindeutig verfassungswidrig ist.

Für die seit Dezember ausstehenden Regionalwahlen gab es kein Datum und die von Maduro angekündigte Verfassungsreform würde Wahlen zusätzlich hinausschieben.

Mai waren bei allen Protesten insgesamt 37 Personen zu Tode gekommen, bis Juni hatte sich diese Zahl auf 76 erhöht und bis Ende Juli auf über Juli ein symbolisches Anti-Maduro-Referendum abgehalten worden, bei welchem sich sieben Millionen Venezolaner, also ein Drittel aller venezolanischen Wahlberechtigten, gegen Maduro aussprachen.

Wollen Sie eine Verfassungsgebende Versammlung? Soll die Armee die gültige Verfassung verteidigen? Unterstützen Sie Wahlen vor ? Das restliche Drittel ging an acht von den Chavisten kontrollierte sektorielle Organisationen. International wird die Abstimmung weitgehend als nicht demokratisch verlaufen angesehen und das Gremium nicht anerkannt.

Die neue Versammlung übertrug sich selbst die Kompetenzen aller Staatsgewalten [] inklusive der Legislative. August keinerlei Befugnisse mehr. Einer erneuten Militärübung wurde zugeschrieben, als Ziel die Einschüchterung nach innen und die Einschwörung der Loyalität zur Regierung zu verfolgen. Die USA nahmen zwar auch im Sommer immer noch fast die Hälfte der venezolanischen Ölausfuhren ab, erschwerten aber die Geldbeschaffung des ständig vor dem Staatsbankrott stehenden Regimes.

Ein Drittel der Knaben waren laut nichtstaatlichen Erhebungen zu diesem Zeitpunkt fehlernährt. Wie sich herausstellte, wurden die Tiere von den Empfängern stattdessen als Kuscheltiere in der Familie gehalten. Präsident Maduro schlug daraufhin eine Kampagne vor, die den Venezolanern beibringen sollte, ein Kaninchen nicht als Kuscheltier, sondern als zweieinhalb Kilo Fleisch zu sehen.

Vier Esslöffel Zucker kosteten Bolivares, was zwei Drittel des täglichen Mindestlohns entsprach. Die Opposition nannte dafür die Bedingung, dass das Parlament wieder seine Kompetenzen erhält.

Alles Andere sei die Verhinderung eines echten Dialogs und reine Taktiererei. Vor den Gouverneurswahlen im Oktober war klar, dass die verhafteten 16 Bürgermeister als aussichtsreiche Kandidaten für der Opposition fehlen würden. Henrique Capriles war auch nicht zur Wahl zugelassen. Darüber hinaus stilisierte das Regime die Wahlen zu einem Plebiszit zur Verfassungsgebenden Versammlung hoch, sodass die Opposition uneins war, ob der Wahlgang nicht boykottiert werden sollte.

Es war vorauszusehen, dass es auch viele Stimmenthaltungen geben würde, welche den Sozialisten einen Erfolg ermöglichen würden. Dass die anderen vier es taten, führte zu einer weiteren Krise innerhalb der Opposition. Im November stand das Land vor dem Staatsbankrott und bemühte sich um eine Umschuldung.

Der Unternehmer Lorenzo Mendoza wurde währenddessen bedrängt, bei der Präsidentschaftswahl von zu kandidieren. Laut einem Bericht des Hochkommissariats für Menschenrechte im Februar waren im Jahr zum Jahresende 1,3 Millionen Menschen unterernährt und es starben wegen Mangelernährung fünf bis sechs Kinder pro Woche. Die verfassungsgebende Versammlung erfüllte den Zweck der Entmachtung des Parlaments, aber von der Hauptaufgabe, der Arbeit an einer neuen Verfassung, war bis Mai kaum etwas zu hören.

Das Oberste Gericht erlaubte es gleichzeitig, das Datum für eine solche Registrierung von Ende Januar auf einen Zeitpunkt nach der Wahl zu verschieben. Diese Essenspakete dienten früher nur den Ärmsten, stellten jedoch für viele bereits die Hauptnahrungsquelle dar.

Maduro lehnte Hilfe auf dem Ausland ab, denn offiziell gibt es keine Hungersnot. Die Wahlbeteiligung lag offiziell bei rund 46 Prozent, möglicherweise in Wirklichkeit noch niedriger, [] und dies trotz der Vorgabe, bei den Wahllokalen die Ausweise für Lebensmittelbezüge abstempeln zu lassen, um die Berechtigung für Lebensmittelpakete nicht zu verlieren. Zu den Manipulationen hatten die nach Wahlrecht illegalen Stände der Sozialistischen Partei in unmittelbarer Nähe der Wahllokale gehört, wo die Carnets de la patria gestempelt wurden.

Lucia bekanntgaben, die Wahlen nicht anzuerkennen [] , ebenso wie Australien. Im Grenzgebiet in Kolumbien beklagten sich Händler in den Gemeinden, dass sie kaum noch Geld verdienen könnten wegen der Tausenden Venezolaner, welche täglich ihre Habe über die Grenze brachten, um sie zu verkaufen, um ihre Familien versorgen zu können. Ende Juli strömten täglich Um die Weiterreise zu finanzieren, konnte man auch seine Haare vor Ort verkaufen, Andere machten sich zu Fuss auf ins Kilometer entfernte Bogota.

Im August wurde der neue Mindestlohn nach einer Entwertung des Bolivar um 96 Prozent im Effekt auf das fache des Alten festgelegt. September auf, wenigstens mit ihnen zusammen zu arbeiten sowie humanitäre Hilfe zuzulassen. Die Regierungsform Venezuelas war seit eine Form der Präsidialdemokratie mit starken direktdemokratischen Elementen, einer komplizierten Gewaltenteilung zwischen den fünf Gewalten Legislative , Exekutive , Judikative , Bürgergewalt Art.

Der Umbau von Staat und Gesellschaft erfolgte durch plebiszitäre Akte: Sowohl die Abgeordneten als auch der Präsident 6-jährige Amtszeit können ab der Mitte ihrer Amtszeit per Referendum abgewählt werden Art. Der Präsident ist das Staatsoberhaupt und der Regierungschef. Letzter Amtsinhaber vom 2. Februar bis zu seinem Tod am 5. Das Parlament ist die Nationalversammlung Asamblea Nacional mit einem Einkammersystem mit fünfjähriger Legislaturperiode.

Aufgrund des geltenden Wahlrechts werden die Sitze nicht proportional zu den Stimmen verteilt. Dabei verlor die Opposition die Zweidrittelmehrheit. Dem Land wird im Jahr übereinstimmend attestiert, in eine Diktatur abzurutschen. Venezuela untergliedert sich in 23 Bundesstaaten , die abhängigen Gebiete Dependencias Federales sowie den Hauptstadtdistrikt.

Seine Regierung sei politisch intolerant und diskriminierend und verachte das Prinzip der Gewaltenteilung. In dem HRW-Bericht wird unter anderem beklagt, dass die Zahl der Richter am Obersten Gericht in Caracas von 20 auf 32 erhöht wurde, wodurch die Unabhängigkeit des Gerichtshofes ausgeschaltet worden sei. Seitdem entscheide das Oberste Gericht nur noch im Sinne der Regierung. Allein im Jahre wurde mindestens 34 Radiosendern die Sendelizenz entzogen.

Bis Ende waren noch keine Ermittlungen seitens der venezolanischen Behörden zur Aufklärung der Vorfälle aufgenommen worden. Laut Amnesty International waren u. Das ist eine doppelt so hohe Mordrate wie im Bewaffneten Konflikt in Kolumbien. Unter der Regierung Maduro nahm die Machtkonzentration und Repression weiter zu. Human Rights Watch sprach bis von politischen Gefangenen und warf den Sicherheitskräften Folter vor.

Die Ernährungs- und Gesundheitsversorgung war nicht sichergestellt. Bei der Verleihung des Sacharow-Preises an die Opposition im Herbst war die Begründung, dass das entmachtete Parlament die "einzige demokratisch gewählte Versammlung sei. Zusätzlich zur regulären Armee bewaffnete Präsident Chavez sogenannte Colectivos , paramilitärische Verbände. Die Militärdoktrin Venezuelas ist eine territoriale Verteidigung, die sich an der Präsenz eines weitaus stärkeren Feindes orientiert und ist geprägt durch die Auffassung, dass eine starke Militärmacht nicht durch konventionelle Kräfte gebrochen werden kann.

In der Versorgungskrise ab wurde das Militär auch zur Verteilung von Wirtschaftsgütern herangezogen. Im Juli wurde die Ankündigung, die Regierung und die Armee übernähmen die volle Kontrolle über die Versorgung des Landes, auch als stiller Armeeputsch interpretiert. Schon im Frühjahr hatte der russische Waffenexporteur Rosoboronexport einen Vertrag über die Lieferung von Die Regierung sieht sich hierbei selbst in einer Führungsrolle in Lateinamerika.

Im August distanzierten sich 17 amerikanische Regierungen von der befürchteten Errichtung einer Diktatur. Ausdruck dieser Leitidee ist beispielsweise der Abschluss des Handelsvertrags der Völker zwischen Venezuela, Kuba und Bolivien , während gleichzeitig Freihandelsverträge mit den USA, die Kolumbien und Peru bereits abgeschlossen hatten, scharf kritisiert wurden.

Im Rahmen der Kontroverse um diese Freihandelsverträge trat Venezuela auch aus der Andengemeinschaft aus, der es zusammen mit Peru, Ecuador , Bolivien und Kolumbien angehörte. In der Krise Venezuelas verhängte die Europäische Union am November ein Waffenembargo sowie im Januar Sanktionen gegen Mitglieder der Regierung wegen Menschenrechtsverletzungen, [] denen im April auch Sanktionen gegen solche Personen durch die Schweiz folgten. Februar eine Untersuchung der Übergriffe der staatlichen Sicherheitskräfte seit April Trotzdem blieb Venezuela Mitglied beider Organisationen.

Im Jahr begann der Eintritt in den Wirtschaftsraum Mercosur. Brasilien drohte im September noch vor der kompletten Integration mit dem temporären Ausschluss Venezuelas, wenn es nicht bis Anfang mehr als ein Drittel der Auflagen erfülle, zu denen es verpflichtet war.

Mit zahlreichen Ländern im karibischen Raum wurde das Projekt Petrocaribe gegründet, durch das die Mitgliedsstaaten dank Lieferkonditionen auf Kredit-Basis [] Erdöl vergünstigt erhielten. Nicht immer erfolgte die Bezahlung in Form von Geld. Kuba zum Beispiel entsandte als Gegenleistung tausende Ärzte und anderes medizinisches Personal, Lehrer, Sporttrainer und Regierungsberater.

Juli wurde Edward Snowden Asyl aus humanitären Gründen angeboten. Ende , wenige Tage nachdem Rosneft an Citgo herangerückt war, [] hatte der venezolanische Raffinerie-Konzern Citgo Spanien reagierte einen Tag später mit der Ausweisung des Venezolanischen Botschafters. Venezuela beansprucht das gesamte Gebiet westlich des Essequibo , das von Guyana kontrolliert wird. Ein im Jahre von einer internationalen Vermittlungskommission gefällter Schiedsspruch, der damals von Venezuela angenommen wurde, bestimmte die heutigen Grenzen.

In den er Jahren wurden Informationen bekannt, die nach Ansicht von Venezuela die Voreingenommenheit der damaligen Vermittlungskommission bewiesen, woraufhin Venezuela seither seine Ansprüche auf die Grenzziehung entlang des Essequibo erneuerte. Zudem nahmen im Jahr Ausbilder in Gemeinden ihre Arbeit auf, um sowohl Mitarbeiter öffentlicher Verwaltungen und Unternehmen wie auch die Bevölkerung allgemein zur Arbeit mit freier Software zu befähigen.

In den ersten fünf Jahren des Zum Schutz der Artenvielfalt des Meeres ist seit dem März in venezolanischen Küstengewässern das Fischen mit Trawlern verboten.

Venezuelas Wirtschaftssystem zeichnet sich durch eine typische Rentenwirtschaft aus, wie sie auch in anderen rohstoffreichen Staaten zu beobachten ist. Die Wirtschaft ist nahezu vollständig abhängig vom venezolanischen Hauptrohstoff Erdöl. Die Wirtschaftsleistung war in den ersten neun Monaten um 4,5 Prozent gesunken, während die Preisbeschleunigung auf ,5 Prozent kletterte, bereits zu diesem Zeitpunkt höchste Inflationsrate weltweit.

Die unverzichtbaren Importe wurden von den Chavisten innerhalb von 5 Jahren um 75 Prozent reduziert.