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Somit war neben der Goldenen Horde , dem mongolischen China der Yuan-Dynastie und dem Tschagatai-Khanat ein weiteres mongolisch beherrschtes Reich entstanden. Im Laufe des Hallo Brauchen Sie einen Kredit?

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Kontakt - Impressum - Werben - Presse mehr anzeigen. Kontakt Impressum Werben Presse Sitemap. Wie bewerten Sie diese Seite? Problem mit dieser Seite? Für die aufgeführten Inhalte kann keine Gewährleistung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Genauigkeit übernommen werden. Günstig mit TransferWise überweisen Anzeige. In der Zeit zwischen den Weltkriegen waren die vorherrschenden Ideologien der Regionalismus, der panarabische Nationalismus, sowie die Vorstellung von einer islamischen Solidarität.

Im Zuge des Siebenjährigen Krieges gewann die britische Ostindien-Kompanie in der Schlacht bei Plassey die Oberhand über Frankreich und ergriff die Herrschaft über Bengalen , wo sie die Steuereinnahmen des Mogulherrschers für sich beanspruchte. Die Kompanie setzte einen Generalgouverneur ein und reformierte die Verwaltung. Ab war die Kompanie die dominante Macht in Indien, bis sie nach dem Sepoy-Aufstand von aufgelöst wurde.

Jahrhunderts Malaysia vollständig unter kolonialer Herrschaft stand. Im nahen Indonesien hatte die Niederländische Ostindien-Kompanie seit dem Jahrhundert den Gewürzhandel beherrscht und ihren Einfluss bis zu Beginn des Jahrhunderts auf den gesamten malaiischen Archipel ausgedehnt.

Die Philippinen waren seit dem Bis zum Ende des Jahrhunderts hatte das Reich die Gebiete des heutigen Turkmenistan , Kirgisien und Tadschikistan unter seine Herrschaft gebracht. Seit der Mitte des Frankreich besetzte Syrien und den heutigen Libanon. Der Ausbau neuer Verkehrswege und Kommunikationsnetze Dampfschifffahrt , Bau des Sueskanals , Ausbau des Eisenbahn - und Telegrafennetzes , obwohl primär durch das wirtschaftliche und politische Interesse der Kolonialherren motiviert, eröffnete sich zugleich die Möglichkeit einer schnellen und intensiveren Kommunikation zwischen den einzelnen Regionen der islamischen Welt.

Der ab dem frühen Jahrhundert in der islamischen Welt aufkommende Buchdruck und vor allem das Zeitungswesen trugen zur massenhaften Verbreitung von Ideen und Informationen ebenfalls bei. Dies bereitete letztlich den Boden für eine neue reformorientierte Strömung innerhalb des Islams.

Das Netz der Handels- und Transportwege wurde ausgebaut. Jahrhunderts kam die Dampfschifffahrt auf, im November eröffnete der Sueskanal. Nur wenige Jahre später wuchs auch das Eisenbahnnetz. Sie ermöglichten gleichzeitig beispielsweise einer steigenden Zahl von Pilgern den Haddsch nach Mekka, [83] intensivierten somit auch die Kontakte zwischen den einzelnen, jetzt unter Kolonialherrschaft stehenden Ländern. Parallel zu den Verkehrsnetzen, meist entlang der Eisenbahnlinien geführt, entwickelte sich auch die Telegrafie.

Eine wesentliche Rolle in der kulturellen Entwicklung Europas spielte der Buchdruck , da er die massenhafte Verbreitung von Informationen ermöglichte und somit dafür sorgte, dass neue Ideen und Informationen sich sehr rasch und weit verbreiten konnten. Der Buchdruck wird als eine der Triebkräfte für die Epoche der Renaissance sowie für das Zeitalter der Aufklärung angesehen, und spielte — trotz der fast gleichzeitig einsetzenden Zensur — eine wichtige Rolle beim Aufstieg des Bürgertums.

Demgegenüber verbreitete sich der Buchdruck in der islamischen Welt eher spät und zögerlich. Nach dem Alhambra-Edikt vom Lediglich von der jüdischen Saloniki , Adrianopel , Belgrad , Smyrna sowie der griechischen und armenischen Gemeinschaft wurde der Buchdruck in den jeweiligen Alphabeten betrieben. Das Drucken religiöser Schriften blieb weiterhin untersagt. Der Buchdruck gewann erst wieder im frühen Die Hofkanzlei des Osmanischen Reiches stellte jedoch bis zu dessen Ende sämtliche amtlichen Dokumente in kalligrafischer Handschrift aus.

Napoleon Bonaparte führte auf seiner Ägyptischen Expedition — einige Druckerpressen mit, um seine Proklamationen drucken zu lassen. Schon um publizierte eine muslimische Presse in Kairo Lehrbücher. Nach kurzem Widerstand nutzte auch die al-Azhar-Universität die neue Technik, was Kairo zu einem der Zentren des islamischen Buchdrucks machte.

Mekka erhielt eine Druckerpresse. Es entwickelte sich aber eine neue Art islamischer Gelehrsamkeit und religiöser Autorität, deren Ansichten vor allem in den immer zahlreicher erscheinenden Zeitungen diskutiert wurden, und die Mitte des Jahrhunderts mit den Programmen zur Massenbildung noch an Bedeutung gewinnen sollte.

Jahrhunderts waren die einst stolzen Reiche der islamischen Welt weitgehend in der Hand europäischer Kolonialmächte.

Zum bleibenden Erbe des Kolonialismus gehört die Neuordnung des Gebiets der islamischen Welt nach Nationalstaaten innerhalb international anerkannter Grenzen.

Die Grenzen von Gebieten, die seit alters her unter der Herrschaft eigener Dynastien standen, wie Marokko, Algerien, Ägypten, Arabien, Iran oder Afghanistan, wurden während oder im Verlauf der Kolonialzeit genauer festgelegt. Die Grenzen der Mehrzahl der in der Organisation für Islamische Zusammenarbeit vertretenen Staaten wurden zwischen Kolonialmächten ohne Beteiligung der betroffenen Bevölkerung ausgehandelt.

Die Teilung zwischen Irak und Syrien ignorierte ebenfalls die geschichtliche Zusammengehörigkeit dieser Region. Am persischen Golf wandelte die britische Kolonialherrschaft historische Weiderechte in Besitzrechte für örtliche Stämme um, und konnte sich so deren Loyalität sichern. Danach galten diese Länder und ihre Bodenschätze als Eigentum der regierenden Fürstendynastien. Die nicht-arabischen Länder der islamischen Welt konnten sich — wie im Iran, der Türkei, Indiens, Indonesiens, oder Malaysias — meist auf eine genauer abgrenzbare sprachliche oder geschichtliche Tradition beziehen, die es ihnen leichter machte, eine nationalstaatliche Identität zu entwickeln.

In den arabischen Ländern war dies nicht der Fall. Dennoch sollten Versuche während der 50er bis 70er Jahre des Jahrhunderts scheitern, einzelne Nationalstaaten als Föderation oder echte Union zu vereinen: Eine eher an der Moderne orientierte, sowie eine traditionalistische, von der Moderne weniger beeinflusste Denkrichtung.

Als Vermächtnis der Reformbewegungen des Diese beiden Konzepte prägen die Politik und Identität der islamischen Länder bis in die heutige Zeit. Hierbei waren drei gegensätzliche Konzepte wirksam:. In unterschiedlicher zeit- und ortsgebundener Ausprägung entwickelten sich unterschiedliche politische Traditionen: Die an den durch die Kolonialmächte neu geschaffenen Staatsgrenzen orientierten Nationalisten bedienten sich europäisch-modernistischer Denkweisen und orientierten sich an den von den Kolonialherren geschaffenen Verwaltungsstrukturen.

So wie sie fühlten sich auch die Vertreter der Salafiyya eher der städtischen Kultur deren Schwerpunkt sich in den neu entstandenen modernen Stadtteilen bildete zugehörig, bezogen sich aber in ihren Konzepten und ihrer Sprache eher auf die traditionellen kulturellen Netzwerke.

Nur in wenigen Stammeskulturen des Nadschd , der Kyrenaika und im Antiatlas sorgten islamisch interpretierte Stammeskulturen für die soziale Integration.

Die Gegensätze zwischen den einzelnen Gruppen verschärften sich insbesondere nach den Umwälzungen in den islamischen Gesellschaften nach dem Ersten Weltkrieg. Er ist eines der wenigen Dokumente des Jahrhunderts, aus denen der islamische Blick auf den Westen in jener Zeit nachvollziehbar wird. Obwohl at-Tahtawi eine traditionelle religiöse Ausbildung genossen hatte, lassen seine Reformideen keine Notwendigkeit einer Veränderung des religiösen Denkens oder der Ausbildung erkennen.

Er zeigt sich einzig interessiert an Aufbau moderner Verwaltungs- und Wirtschaftsstrukturen nach französischem Vorbild, und bezieht sich auf den Islam nur, wenn er betonen will, dass Muslime praktisches Wissen und Erkenntnisse aus Europa übernehmen können. In seinen Ansichten spiegeln sich die Bemühungen Muhammad Ali Paschas, der keine Anstrengungen unternahm, die al-Azhar-Universität zu reformieren, sondern stattdessen parallel ein unabhängiges Bildungssystem aufbaute. Er war Marineminister, später Präsident des Hohen Rats von Tunis, Präsident der internationalen Kommission, welche die finanziellen Verhältnisse von Tunis ordnen sollte, und erster Minister.

In den er Jahren beinhalteten die Lehrpläne ihrer religiösen Internate pesantren auch Mathematik, Naturwissenschaften, Englisch und Geschichte. Ab den er Jahren positionierte sich die Organisation unter Abdurrahman Wahid als entschieden antifundamentalistisch und propagierte Demokratie und bürgerlichen Pluralismus. Aus der Muslimliga entwickelte sich eine Partei, die sich seit zunehmend vom Indischen Nationalkongress absetzte.

Eine streng traditionalistische Denkweise vertritt die Dar ul-Ulum Deoband , neben der al-Azhar-Universität eine der einflussreichsten islamischen Hochschulen. In den er Jahren beriefen sich auch die afghanischen Taliban auf die Schule von Deoband. Sie versteht sich ebenfalls als Reformbewegung des Islams und hält an den islamischen Rechtsquellen — Koran , Sunna und Hadith — fest, wobei zusätzlich die Lehren von Mirza Ghulam Ahmad bedeutsam sind.

Dieser hatte bis mit Dschamal ad-Din al-Afghani zusammengearbeitet. Sein Hauptbestreben galt der Vereinbarkeit traditioneller und moderner, säkularer Institutionen und somit der islamischen Rechtfertigung europäischer Institutionen, wie sie der Nationalstaat eingeführt hatte.

Er widmete sich weiter der Wahrung der islamischen Identität, und setzte seine Hoffnung ab der Mitte der er Jahre auf den neuen saudischen Herrscher ibn Saud. Ab führten Abdülmecid I. Im Jahr folgte der Staatsbankrott. Durch das sogenannte Muharram-Dekret vom Im Berliner Vertrag von verpflichteten sich die europäischen Staaten zum wiederholten Mal, sich nicht mehr in die inneren Angelegenheiten des Osmanischen Reichs einzumischen. Nach dem Staatsbankrott und der Einrichtung der Osmanischen Schuldenverwaltung hatten europäische Staaten die faktische Kontrolle über alle Regierungsbeschlüsse übernommen, die finanzielle Auswirkungen hatten.

Auch Tunesien war hoch verschuldet. Es wurde von französischen Truppen besetzt. Mit Tunesien und Ägypten hatten die europäischen Mächte begonnen, ihre Interessensphären im Osmanischen Reich noch vor dessen Ende abzustecken. Spanien und Frankreich teilten sich Marokko. Italien besetzte nach dem Italienisch-türkischen Krieg — Tripolitanien , die Cyrenaika und den Dodekanes.

Der Wettlauf um Afrika hatte zu ersten Ergebnissen geführt. Gleichzeitig führten die Gebietsverluste des Osmanischen Reiches zu wachsenden Bedenken in der arabischen Bevölkerung, das Reich könne auch seine arabischen Gebiete an die europäischen Mächte abgeben. Die volle armenische Unabhängigkeit hätte einen Krieg mit dem Osmanischen Reich zur Durchsetzung des Planes notwendig machen können.

Die Reformbewegung der Salafiyya Ende des Die Öffnung der Salafiyya zur Wahhabiyya hin rehabilitierte ibn Saud jedoch in der islamischen Öffentlichkeit: Dieser war in den Hedschas eingefallen und hatte die heiligen Städte Mekka und Medina besetzt. In der Folgezeit wurde die pro-saudische Haltung zu einer der wichtigsten Strömungen islamischer Politik. Die Gehälter der Beamten konnten nicht mehr ausgezahlt werden.

Diese Situation nutzten die griechischen und bulgarischen Rebellen in Mazedonien. Juli wieder in Kraft. Die politische Macht der Jungtürken-Regierung stützte sich vor allem auf das Militär. Im Friedensvertrag von London verzichtete das Reich auf fast alle seine europäischen Gebiete. Im Ersten Weltkrieg versuchte das Reich, der drohenden Spaltung der islamischen Welt durch eine verstärkte islamische Propaganda entgegenzuwirken.

Die Propaganda der Gegenseite wies schnell darauf hin, dass dies wahrscheinlich unter deutschem Einfluss geschehen war. Die osmanische Propaganda fand jedoch nur geringen Widerhall in der islamischen Welt, vielmehr mehrten sich die Zweifel an der Legitimität des Osmanischen Kriegs und sogar der kulturellen Oberhoheit des Landes.

Jahrhundertelang kannte das Osmanische Reich nur islamische und nicht-islamische Untertanen; die ethnische Herkunft spielte dabei nur eine untergeordnete Rolle. Bürger des Landes sollten sich nur noch als Türken verstehen. April veranlasste die osmanische Regierung die Verhaftung und Deportation armenischer Zivilisten in Konstantinopel. August hob das Innenministerium das Armenische Patriarchat und die Rechtsstellung der Armenier mit der Begründung auf, es gäbe im Osmanischen Reich keine Armenier mehr.

Juli Mehmed V. Er ging auf alle Forderungen der Siegermächte ein. Konstantinopel und ging ins Exil. Der Libanon war von bis eine autonome Provinz innerhalb des Osmanischen Reiches. Ab war er französisches Mandatsgebiet. Während die Küstenregion überwiegend von christlichen Maroniten bewohnt war, lebten in den neu zugeordneten Gebieten des Libanon-Gebirges , der fruchtbaren Bekaa-Ebene , des Anti-Libanon -Gebirgszugs und des Hermon mehrheitlich Muslime.

Abdallah ibn Husain wurde Staatsoberhaupt. Mit dem Ende des britischen Mandats erhielt Jordanien seine volle Unabhängigkeit. Abdallah ibn Husain nahm den Königstitel an.

Regiert werden sollte das Königreich von dem sunnitischen König Faisal I. Lawrence in der arabischen Revolte gegen das Osmanische Reich gekämpft hatte.

Die innenpolitische Situation des von bis bestehenden Königreich Irak blieb schwierig, da die Dynastie in der Bevölkerung weder ethnisch noch religiös verwurzelt war. Bestrebungen, einen unabhängigen kurdischen Staat zu gründen, scheiterten bislang. Die Region Turkestan entspricht einer nicht fest umrissenen zentralasiatischen Region, die sich vom Kaspischen Meer im Westen bis zur ehemaligen russisch-chinesischen Grenze in der Wüste Gobi im Osten erstreckte.

Während der Osten Turkestans der chinesischen Provinz Xinjiang zugeordnet blieb, waren Teile Westturkestans schon im Jahrhundert vom russischen Zarenreich annektiert worden. In der ethnisch inhomogenen Gesellschaft Turkestans spielte der Islam eine einigende Rolle. Die persische und tschagataische Sprache verloren mit der Einbindung in russische Verwaltungsstrukturen unter militärischer Dominanz ihre Rolle als wichtigste Literatursprache zugunsten des Russischen.

Die Eliten Turkestans verfolgten, vergleichbar der Situation in anderen Regionen unter kolonialer Verwaltung, eine Politik der Angleichung und Teilhabe an der herrschenden Staatsmacht, führte aber gleichzeitig zu einem allgemeinen Gefühl der Entfremdung von den islamischen Wurzeln.

Der Aufstand wurde mit militärischen Mitteln schnell niedergeschlagen, führte jedoch zu einem unüberbrückbaren Gegensatz zwischen dem Zarenreich und den städtischen Nationalisten Turkestans, die sich nach der Oktoberrevolution den Bolschewiken anschlossen.

Zwischen und bestand in der nördlichen Steppenzone Westturkestans der autonome Alasch-Orda-Staat , südlich davon das von Mitgliedern der Alasch-Partei gegründete Kokander Autonomiegebiet. Aus dieser entstanden zwischen und weitere neue Republiken.

Es gelang ihm jedoch nicht, die einzelnen Widerstandsgruppen der Basmatschi militärisch zu organisieren. Kollektive Deportationen und die russische Kolonisierungspolitik verdrängten den Islam bis in die frühen er Jahre weitgehend aus dem öffentlichen Leben. Im April rebellierten vor allem die Uiguren in Xinjiang gegen die chinesische Zentralregierung und forderten die Unabhängigkeit von China sowie die Errichtung einer eigenständigen Turkrepublik. Der Aufstand wurde von chinesischen Truppen niedergeschlagen.

Am konsequentesten wurde die Idee des laizistischen Nationalstaats in der Geschichte der Republik Türkei umgesetzt. Ziel des Staatsgründers Kemal Atatürk war es, aus dem Vielvölkerstaat des Osmanischen Reiches einen Nationalstaat türkisch milliyet zu formen.

Grundlage war die gemeinsame Sprache und Geschichte des Landes. Die Sprach- und Schriftreform sowie die türkische Geschichtsthese dienten der Stärkung des türkischen Nationalismus. Der Islam wurde durch eine säkularistische, nationalistische Identität ersetzt.

Die Existenz nicht-ethnischer Türken wurde jedoch geleugnet und unterdrückt. Minderheitenrechten gewährte die Türkei nur partiell. Der Nationalismus Kemals lehnte den Turanismus ebenso ab wie den Panislamismus. Die republikanische Tradition in Marokko wurzelte im Unabhängigkeitsstreben einzelner Berberstämme. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Marokko von französischen und spanischen Kolonisten besiedelt.

Der französische Generalkonsul Hubert Lyautey errichtete eine französische Verwaltungsstruktur parallel zur marokkanischen, und konnte mit militärischer Unterstützung die Steuerhoheit über die meisten Berberstämme erringen. März und des französisch-spanischen Vertrag vom November , ihre Herrschaft auf das gesamte ihnen zugesprochene Gebiet in Nordmarokko auszudehnen.

Dabei setzten sie auch chemische Waffen gegen ihre Gegner ein. In der Absicht, Marokko vollständig von der Kolonialherrschaft zu befreien, fielen die Truppen der Kabylen in das französische Protektorat ein. Als Grund hierfür wird das Fehlen einer einem Nationalkongress vergleichbaren politischen Repräsentation angesehen. Eine solche hätte nicht nur die traditionellen, auf Stammesbindungen und aristokratischen Beziehungen beruhenden Institutionen der Berberstämme, sondern auch die europäisch gebildeten und nationalistisch gesinnten Stadtbürger einbeziehen können.

Diese sahen ihre meist arabische Kultur besser unter dem französischen Protektorat geschützt, als in einer Berberrepublik, und unterstützten eher die Ideen der Salafiyya. Jahrhundert als prestigeträchtige Sprache der Moderne schlechthin galt.

Emir Abd al-Aziz II. Die eroberten Gebiete wurden am September zum Königreich Saudi-Arabien vereinigt. In der Grundordnung von wurde der Absolutismus als Staatsform festgeschrieben. Aufgrund der strengen Auslegung der Scharia in der Rechtsprechung sind die Rechte der Frauen und religiösen Minderheiten im Land eingeschränkt. Nach der Verfassung von ist Jordanien eine konstitutionelle Monarchie der haschemitischen Dynastie.

Der König ist Staatsoberhaupt, Oberbefehlshaber der Streitkräfte und ernennt den Ministerpräsidenten sowie den Ministerrat. Das Parlament besteht aus dem Abgeordnetenhaus mit für vier Jahre gewählten Mitgliedern 9 Sitze für Christen , 3 für Tscherkessen und 6 für Frauen reserviert und dem Senat mit 40 Mitgliedern, die für acht Jahre vom König ernannt werden.

Frauen und Männer haben ab 18 Jahren das Wahlrecht. Staatsreligion ist der Islam, andere Religionsgemeinschaften können sich anerkennen lassen. Im Rechtswesen, das nach britischem Vorbild aufgebaut ist, gibt es neben den Zivilgerichten auch Schariagerichte , die bei privatrechtlichen Auseinandersetzungen unter Muslimen angerufen werden können.

Marokko ist eine konstitutionelle Monarchie, deren derzeitiges Staatsoberhaupt seit dem Juli König Mohammed VI. So bedeutsam die religiösen Reformbewegungen innerhalb des Islams auf lange Sicht sein sollten, wurden dennoch viele Länder mit islamischer Bevölkerungsmehrheit im mittleren Drittel des Jahrhunderts von einer neuen Klasse säkularer Nationalisten geführt.

Die neuen Führer bekannten sich zwar zum Islam, ihre Politik richteten sie aber eher an den Konzepten des Arabischen Sozialismus aus, unter Betonung nationaler Identitäten. In den er-Jahren teilte sich die Bewegung in sozialdemokratische, nationale und islamische Richtungen. Zur zentralen Strömung nach wurden die von Militärs getragenen nationalistischen Arabischen Sozialisten. Ein weiterer Vertreter der panarabischen Idee war auch Libyens Revolustionsführer Muammar al-Gaddafi , der sich für eine Föderation Arabischer Republiken aussprach, aber auch zahlreiche Libysch-Arabisch-Afrikanische Vereinigungsprojekte vorschlug.

Nach dem Sechstagekrieg verlor der arabische Nationalismus gegenüber dem islamischen Fundamentalismus an Boden. Der arabische Nationalismus entwickelte sich durch die zunehmende Macht der Nasseristen und später der Baathisten zugleich zu einem Unterdrückungsinstrument gegen die nationalen Minderheiten in den arabischen Ländern.

Seit der Konstitutionellen Revolution von beruhte die politische Ordnung im Iran auf der Staatsform der Konstitutionellen Monarchie. Diese Verfassung war bis zur Islamischen Revolution gültig. Das Parlament bestand aus zwei Kammern, dem Madschles und dem Senat. An der Gesetzgebung waren beide Häuser beteiligt.

Die aktive politische Rolle in der Gesetzgebung kam jedoch dem Madschles zu. Er hatte das Recht, Minister zu ernennen und zu entlassen und die von den parlamentarischen Kammern erlassenen Gesetze mittels eigener Dekrete und Ausführungsbestimmungen durchzusetzen. Finanziert aus den Erlösen der Erdölproduktion, führte Reza Schah zwischen und , gestützt auf das Militär eine Reihe von Reformen durch.

Hierzu gehörte auch das Verbot der traditionellen nomadischen Lebensweise und Bekleidung sowie eine von der islamischen Gesetzgebung unabhängige Rechtsordnung. Eine Zustimmung der Bevölkerung war in der Militärdiktatur der Pahlavi-Dynastie weder vorgesehen, noch wurde sie erwartet. Januar vorgestellt und am Januar durch ein Referendum verabschiedet wurde. Es sollte den Iran modernisieren und die dortige soziale Situation verbessern. Die Frauenrechte wurden gestärkt, staatliche Industrieunternehmen sollten privatisiert, die Arbeiter und Angestellten am Gewinn beteiligt werden.

Um die Mitte des Jahrhunderts kam es in vielen islamischen Ländern zu einem sehr starken Anwachsen der Bevölkerung, sowie zu einer zunehmenden Migration in die stadtischen Ballungsräume. Die Reformen des gesellschaftlichen Lebens führten auch zu einer Zerstörung der sozialen Strukturen, die bislang das Überleben der städtischen Armen und der Landbevölkerung gesichert hatten: Die fortschreitende Urbanisierung, zunehmend intensivere Kommunikation mittels gedruckter Medien, sowie der Mitte des Jahrhunderts deutlich ausgeweitete Zugang zu Bildung hatten erhebliche Konsequenzen für die islamische Welt: Seit den frühen er Jahren existieren in nahezu jeder Universität der islamischen Staaten islamische Studentenorganisationen.

Diese wurden geprägt durch die Reformideen des frühen Wie er stammte auch der indonesische Gelehrte Nurcholis Madjid aus einfachen, religiös geprägten Verhältnissen. Der allgemeine Preisverfall für Rohstoffe hatte einen erheblichen Konsumrückgang in den islamischen Ländern zur Folge. Dies führte zu einer Verarmung des Dienstleistungssektors , schweren Verlusten im Agrarsektor und letztlich zur Landflucht der bäuerlichen Bevölkerung.

Er weist den Sozialismus zurück, da der Islam zwischen den Personen und Allah als Herrscher unterscheide, so dass zwischen öffentlichem und privatem Eigentum unterschieden werden müsse. Gleichfalls wendet sich gegen den Kapitalismus, da alles Eigentum letztlich von Gott gegeben werde, so dass die Rechte und Pflichten sowohl für privates als auch öffentliches Eigentum durch den Islam festgelegt würden.

Eine islamische Wirtschaft sei demgegenüber aus der Religion abgeleitet, und sei daher unabhängig von jedem anderen ökonomischen System gerechtfertigt. Die orthodoxen islamischen Reformbewegungen und der islamische Modernismus bilden den geistigen Hintergrund, auf dem eine neue Gruppe aus Publizisten, Journalisten, Studenten und Akademikern eine radikale islamische Ideologie entwickelten, die sich in bewusstem Gegensatz zu den säkularen Ideologien des Liberalismus und Nationalismus stellte.

Gefördert wurde dieses Denken durch die Erfahrung der Entwurzelung aus den traditionellen ländlichen Strukturen und die fehlende Teilhabe am Konsum der etablierten kolonialen Stadtgesellschaft.

Sie setzten ihre Situation der islamischen Frühzeit gleich, und deuteten ihren Rückzug aus der Gesellschaft der städtischen kolonialen Moderne als Hedschra. Maududis Ideen gewannen zwei Jahrzehnte später, nachdem seine Werke in den er Jahren ins Arabische übersetzt worden waren, unter dem Eindruck der sozialen Veränderungen erhebliche gesellschaftliche Bedeutung: Aus westlicher Sicht waren die beiden wichtigsten Ereignisse, die das Wiederaufleben des Islams anregten, das Ölembargo und der Anstieg des Ölpreises Mitte der er Jahre sowie die iranische Revolution im Iran , aus der eine islamische Republik unter Ajatollah Chomeini entstand.

Nach der islamischen Revolution unterstützte der Iran schiitische Gruppen vor allem im Südlibanon. Bedeutsamer für die islamische Welt war allerdings die Erkenntnis, dass die Verwestlichung der muslimischen Länder nicht unumkehrbar ist.

Dies führte in den Ländern der westlichen Welt zur Ölpreiskrise von und zeigte, dass die politischen Auseinandersetzungen im Nahost-Konflikt in direkter Beziehung zur Entwicklung der Weltwirtschaft standen.

In den darauf folgenden Jahrzehnten stiegen sowohl die Fördermenge als auch der Preis für Rohöl nahezu kontinuierlich an. Die steigenden Einnahmen aus der Rohölförderung beeinflussten nicht nur die internationalen Märkte, sondern beschleunigten auch Umstrukturierungsprozesse innerhalb der islamischen Länder.

Der steigende Bedarf an Arbeitskräften führte zur Einwanderung von Arbeitern aus der arabischen Welt, Pakistan und später den Philippinen. Die Arbeiter überwiesen einen Teil ihres Lohnes in ihre Heimatländer zurück und beeinflussten dort die Märkte. Classement des grandes villes du Maghreb par population [ 22 ] , [ 23 ] , [ 24 ] , [ 25 ] , [ 26 ]:. Maroc , Marrakech la ville rouge.

Maroc , Tanger vue de nuit. Maroc , Rabat capitale du Maroc. Nouakchott , capitale de la Mauritanie. Tripoli , capitale de la Libye. Tunisie , Sfax seconde ville du pays. Constantine la capital du culture. Le Maroc est aussi l'un des premiers exportateurs mondiaux de haschich [ 64 ] , [ 65 ]. Une partie d'entre eux tente ensuite sa chance en migrant vers Europe de l'Ouest.

Les Juifs ont une longue histoire en Afrique du Nord. Enfin, les flux migratoires demeurent importants entre le Maghreb et l'Europe [ ] , [ ]. L' Empire almohade entre et